- Gipfel
- Zuckerhütl & Wilder Freiger
- Gebirge
- Stubaier Alpen
- Art der Tour
- Skitour
- Datum der Tour
- 4. April 2026
- Ausgangspunkt
- Stubaital
- Gefahreneinschätzung
- mäßig
- Exposition der Route
- W - N - O
Eigentlich hatten wir eine viertägige Bernina Skihochtour geplant. Bei angesagten Windböen von bis zu 80 km/h ist u.a. die ausgesetzte Überschreitung des Piz Palü aber keine gute Idee. Wir schwenkten daher in Richtung leichterer Ziele, wie das Zuckerhütl und den Wilden Freiger um. (Toll dass man SAC Hütten bis 48 Stunden kostenlos stornieren kann.)
In den Stubaier Alpen blies in den letzten Tagen freilich auch kräftiger Wind. Aber glücklicherweise legte sich dieser hinter dem Pfaffenjoch deutlich. Der steile Gipfelanstieg zum Zuckerhütl war zudem sogar ohne Steigeisen möglich. (Wolfgang und ich waren aber die Einzigen der vielen Gipfel-Aspirant*innen, die keine Steigeisen mit dabei hatten.)
Warum wir im Anschluss die Einzigen waren, die am Samstag über die tollen Gletscherflächen des Sulzenauferners zur gleichnamigen Hütte abfuhren, wurde am steilen Talschluss klar. Dort konnten wir uns gerade noch so zwischen den Felsen durchmogeln. Als Belohnung folgte tief durchnässter Schnee. Auf den Gletscherflächen selbst lag hingegen gut zu fahrender gesetzte Powder. Die Spaltenzonen sind wirklich gut eingeschneit.
Das gilt auch den Wilden Freiger Ferner, wo wir am Sonntag zusammen mit zwei netten Winterraum-Bekannten unterwegs waren. Oben herrschte im Gegensatz zum Samstag starker Sturm.
Die Abfahrt vom Gletscher war toll und auch bis zur Hütte hielt der in der Nacht gefrorene Harschdeckel.
Darunter allerdings wieder tief durchnässter Schnee. Zudem muss man die Skier ein Stück lang entlang des Sommerwegs tragen. Ab der Sulzenaualm bis zur Grawaalm dann wieder gerade noch ausreichender Schnee.
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