- Gipfel
- Gerstinger Joch, Großer Tanzkogel
- Höhe
- 2043, 2097m
- Gebirge
- Kitzbüheler Alpen - Spertental
- Art der Tour
- Skitour
- Datum der Tour
- 1. Februar 2026
- Ausgangspunkt
- Unterer Grund, kostenlos
- Gefahreneinschätzung
- gering
- Exposition der Route
- Nordost bis Nordwest
Muldensuche am Tanzkogel.
Da ja in den letzten Tagen in zwei Berichten im Forum von teilweise brauchbaren Verhältnissen im Spertental die Rede war, bin ich da heute hingefahren. Geplant war, das Gerstinger Joch zu überschreiten, um zum Großen Tanzkogel zu kommen (habe ich in den letzten Jahren schon öfter beschrieben). Bei der Pfannschlagalm habe ich den Plan allerdings geändert, weil die Hänge oberhalb fast aper waren, und bin gleich zum Tanzkogel.
Grundsätzlich schaut es so aus, dass im Tal unten am meisten Schnee liegt, während im Höhenband zwischen 1500-1800 Metern außer in reinen Nordexpositionen fast gar kein Schnee vorhanden ist und man sich da über die Forststraßen hoch- und runterschummeln muss.
Route: Unterer Grund - Labalm - Pfannschlagalm - Haglangerhochalm (verfallen) - Großer Tanzkogel. Retour auf der gleichen Route.
Oberhalb von 1800 Metern sehr schöner Pulver in den Nordostmulden. Einmal bin ich auch auf der Westseite abgefahren, aber da hat es wirklich nur in der einen Mulde, die ich genutzt habe, eine Unterlage. Generell habe ich fast alle fahrbaren Mulden ausprobiert (drei insgesamt) - die übrigen Varianten wären Steinharakiri.
Lawinengefahr: Gering. Den Zustieg zum Tanzkogel über die Forststraße Pfannschlag - Haglanger sollte man wegen der sehr steilen Grashänge oberhalb bei Lawinengefahr besser meiden - da gibt es dann bessere Möglichkeiten.
Fazit: Hod scho basst - aber in Jubel brech ich da nicht aus.
Bilder:
1: Gute Schneelage im Unteren Grund.
2/3: Im Mittelteil aperts leider aus.
4: Richtung Tanzkogel wird es dann wieder besser.
5: Blick zum Rettenstein.
6/7: Die letzten 100 Höhenmeter geht es aussichtsreich am Kamm entlang.
8/9: Toller Pulver in den Nordostmulden.
10: Abfahrt auf der Westseite. Wenn genau hinschaut, sieht man, dass neben der Mulde überall Alpenrosen und Co aus dem Schnee spitzen.