- Gipfel
- Auerspitz
- Höhe
- 1811m
- Gebirge
- Bayrische Voralpen - Bayrischzell
- Art der Tour
- Wanderung
- Datum der Tour
- 17. Januar 2026
- Ausgangspunkt
- PP Ursprungtal (Sillberghaus)
- Gefahreneinschätzung
- gering
- Exposition der Route
- Ost und Nord
Rund um die Ruchenköpfe
ging es für mich heute. Da vom Schnee her nix zu erwarten war, hab ich die Ski im Auto gelassen und bin wieder mit den Schneeschuhen los. Bereut habe ich diese Entscheidung nicht, weil die Schneequalität ganz schlecht ist. Vor allem die Abfahrt ins Großtiefental (Auerspitz Nord) ist fast schon lächerlich mies mit einer Eislamelle als oberster Schicht (siehe Bild). Die Schneemenge würde im ganzen Gebiet gut ausreichen, aber wenn's skifahrerisch nur darum geht, unten mit Kreuzband anzukommen - nein danke.
Mit Schneeschuhen geht's hingegen sehr gut, aber freilich darf in der Nähe des Spitzings auch der unbedarfte Wanderer ohne jede Winterausrüstung nicht fehlen, damit auch ja jemand die Spur zertrampelt. Sicher meint da mancher, der Tourismusverband lege die Spuren extra für Winterwanderer an.
Route: PP - Sillberghaus - Soinalm - Auerspitz - Großtiefental - Soinsee - Soinalm. Zum PP bin ich über den Abkürzungssteig zurück, der bei hoher Schneelage aber lawinengefährdet ist.
Die Route ist für Schneeschuhe vom Gelände her ideal, als Skitour wäre es mir (bis auf Auerspitz Nord) zu flach und langatmig
Anforderungen: Etwa 1000 Hm, 15 Km, um 6 Stunden.
Lawinengefahr: Heute null und auch grundsätzlich eher gering.
Dort, wo es bessere Schneequalität gäbe, also weiter oben und vor allem nicht bei uns daheim, sondern in Tirol/Salzburg, traue ich der Geschichte momentan nicht (Altschneeproblem). Vorhin lese ich im ORF: Fünf Tote bei Lawinen im Pongau....
Bilder:
1: Das Wunder des Lebens.
2-4: Schöne Almen und Rückblicke beim Aufstieg.
5: Gipfelpanorama Auerspitz.
6: Ruchenköpfe.
7: Die angesprochene Eislamelle ist gut erkennbar.
8: An der Rotwand schaut's ähnlich schlecht aus.
9: Großtiefental-Alm.
10: Soinsee.