Den Schönberg hatte ich bislang nie besonders beachtet, aber ich hätte mal auf den Namen hören sollen. Es ist wirklich schön am Gipfel und es gibt wahrscheinlich keinen Karwendelgipfel, den man vom Schönberg nicht ausmachen kann. Außerdem lässt er sich in eine lohnende und eher einsame Bike & Hike Runde einbauen, die man auch noch sehr einfach mit den Öffis hinbekommt. Mit dem Bike vom Bhf Lenggries über den Parkplatz Hohenburg und vorbei an den bekannten Routen zum Grasleitenstein und zur Lenggrieser Hütte bis in den einsamen Wald. Bike-Depot an einer Beschilderung zur Lenggrieser Hütte kurz vor dem unmarkierten Südwestanstieg zum Schönberg. Auf diesem sehr steil und monoton (aber ein gutes Training) durch den Wald bis zum Schönberg-Gipfel wo man es lang aushalten kann. Übers Maria Eck sehr kurzweilig zum Seekarkreuz (hier kurz T3 Gelände). Abstieg und ggfs. Einkehr auf der Lenggrieser Hütte. Über einen wiederum unmarkierten Steig (und wieder steil durch den Wald) geht es zurück zum geparkten Bike.
Bereits ideale Bedingungen (Stand 24.4.26): Zwischen Schönberg und Seekarkreuz nordseitig noch vereinzelte kleine Schneefelder, aber an den Stellen wo es heikel werden könnte (zwischen Maria Eck und Seekarkreuz) hat sich der Schnee quasi komplett zurückgezogen.
Strecke insgesamt: 22 km (davon 13 Bike) / Höhenmeter (Aufstieg): 1.200 (davon 250 Bike) / Schwierigkeit: Kurz T3, ansonsten T2.
Tourenbericht: https://ebikeandhike.net/schoenberg/
Südwestaufstieg Schönberg: 500 Hm Wald. Nicht gerade spannend, aber ein gutes Training.
Wer gern ins Karwendel schaut, ist am Schönberg richtig.
Nordseite Schönberg. Kleine und harmlose Altschneefelder.
Nach dem Maria Eck. Einzig verbliebenes Mini-Schneefeld, an dem man etwas Obacht geben sollte
Spaßiger, teils versicherter Übergang zum Seekarkreuz
Kurz vor dem Seekarkreuz
Die Lenggrieser Hütte. Momentan noch geschlossen, aber es gibt einen Getränkebrunnen mit Münzeinwurf
Links neben dem Grasleitensteig zweigt dieser Weg ab, von diesem auf steilem Pfad zum Bike Depot zurück
Der Abstieg erinnert an den Aufstieg, nur noch ein bisschen steiler