Beiträge von GWI

    Route => Tennenmooskopf Skitour Allgäuer Alpen

    Wenn ich mir die Berichte aus den Bayrischen Alpen ansehe hat es im Allgäu weniger Neuschnee. Über die Langlaufloipe, die noch eine dünne Schneeauflage hat und die Forststrasse/Rodelbahn Richtung Rappengschwend-Alpe, die ebenfalls noch eine durchgehende Schneeauflage hat, ging es gut noch oben und ohne Steinberührung nach unten. An wenigen kurzen Stellen könnte die Rodelbahn bald aper sein. Ab Alpe Rappengeschwend war die Schneeauflage im Gelände gut, nach oben hin besser werdend. Überall wo die Sonne die Hänge erreicht hat war der Schnee schwer bzw. mit einem leichten Harschdeckel versehen. Im Schatten noch pulvrig, soweit nicht schon komplett eingefahren. Auch hier kommt man bei vernünftiger Fahrweise ohne Steinberührung zurück.


    Wer sich auch ein visuelles Bild machen will:


    ( Bei Deutschland eingestellt, liegt ja fast auf der Grenze)

    Die Wannenjochlifte haben noch nicht geöffnet (evtl. Öffnung am Wochenende). Die Schneeauflage reicht mittlerweile aus. Die Abfahrt ging schon überraschend gut.

    Der Weiterweg zu einem der Gipfel ist etwas unangenehm, aber gut machbar. Bei der Abfahrt muss man sich an die schneegefüllten Rinnen halten. Hier natürlich immer Vorsicht vor Schneebrettern. Abfahrtsverhältnisse gemischt, eisig wenn abgeblasen, leicht windgepresster Pulverschnee wenn angeweht. Darunter befindet eine Harschschicht. In den Latschengassen war es besser, wobei die Latschen nicht eingeschneit sind. Steine habe ich keine erwischt.

    Wenn die Lifte geöffnet sind muss man schauen wo man am besten Aufsteigt (Rechte Piste, Linke Piste oder dazwischen auf dem Forstweg).


    Wer sich das noch im Video ansehen möchte:



    Gute Skitourenbedingungen im Tannheimer Tal auf der Nordseite. Aktuell geht es noch ab Auto über die nicht mehr in Betrieb befindliche Skipiste bis zur Mittleren Stuibenalpe. Hier kann es aber schnell einige wenige apere Stellen geben. Dann mit ausreichender Schneeauflage durch den Laschengürtel und sehr guter Schneeauflage weiter nach oben. Ab Grat bis zum Gipfel nur zu Fuß.

    Heute Vormittag noch sehr kühle Temperaturen und schon ordentlich Wind, aber ab Stuibenalpe noch Pulverschneeverhältnisse. Natürlich schon zerfahren. Darunter wurde der Schnee in der Abfahrt schon etwas schwerer.

    Wenn man am Rand fährt muß man allerdings auf Steine aufpassen, einen habe ich sicher erwischt.


    Es wurde alle Touren begangen und Rinnen befahren: Kühgundkopf, Bschießer, Zirleseck und Gaishorn. Erster Pistenhang zum Kühgundkopf sah schon recht mager mit der Schneeauflage aus.

    Es hat nicht zu viel Schnee im Pflerschtal, aber ausreichend für alle interessanten, eher nordseitig ausgerichtete Touren (u.a. Wetterspitze, Maurerspitze, Aglsspitze). Der Schnee ist je nach Ausrichtung mit einem leichten Harschdeckel versehen, windgepresst oder auch noch pulvrig. Am Wochenende wurden alle relevanten Touren ordentlich eingespurt und auch ein bisschen zerfahren. Das Schneebrett bzw. Lawienenrisko hat sich in vertretbaren Grenzen gehalten, auch z.B. im schneebrettgefährdeten Zugang zur Maurerscharte. Bitte aber immer selbst ein Urteil bilden, vor allem nach den neuen Schneefällen von Dienstag und Mittwoch (15,16.02). Harscheisen an steilen Stellen sind ggf. angenehm, genauso wie Steigeisen, wenn man auf die Gipfel will, die einen Fußanstieg erfordern.

    Aktuell geht das Dammkar nur "by fair means". Die Karwendelbahn ist bis 27.02 in Revision. Damit ist am Tunneleingang Schluss, der ist zwar offen, der Ausgang aber versperrt (vermutlich immer wenn die Bahn nicht in Betrieb ist). Die Lawinenlage dürfte im Dammkar bei einem 2er liegen. Vorsicht ist aber immer angebracht. Heute waren ca. 15 Leute unterwegs. Gegen spätem Nachmittag wurde auch das Viererkar eingespurt.

    Schnee hat es ab Strasse ausreichend (Parkplatz in der Kehre war noch nicht geräumt).

    Die Schneequalität für die Abfahrt ist ab Forststrasse nach oben in Ordnung. Oben gut fahrbarer windgepresster Schnee. Ab Dammkarhütte schattseitig noch ein festerer Pulver, wobei im oberen Teil noch Lawinenreste den Abfahrtsgenuss gestört haben. Die Forststrasse hat ab der Hälfte dann einen leichten Harschdeckel. Richtig schwer zu fahren ist die Schneisse von der Forststrasse bis zur Strasse (Regenrinnen und Bruchharsch, teilweise verspurt). Dies sieht man aber schon im Aufstieg.


    Nachdem gar keine Berichte zur Scheinbergspitze gekommen sind habe ich die Tour selbst in Augenschein genommen:

    Die Forststrasse ist geräumt, die offenen Stellen können aber umfahren werden. Der Ziehweg ist teilweise eisig, wie üblich abgerutscht und es schauen einige Steine heraus. Die Spur durch den steilen Hang auf den Rücken ist erträglich. Generell hat es aber auf diesem Hang und auch auf dem Rücken sehr wenig Schnee und dieser ist von sehr unterschiedlicher Qualität, daher für die Abfahrt weniger geeignet. Auf dem breiten Rücken bis zum Skidepot ist die Schneeauflage dann ordentlich.

    Den Gipfel haben wir heute nicht mitgenommen. Es sah nicht ganz entspannt aus, was wir hier beobachten konnten.

    Die Abfahrt im oberen Teil ist buckelpistenmäßig eingefahren, aber gut zu fahren. Abfahrt über die steileren schattseitigen Osthänge. Je nach Variante wird es im Wald, bevor man auf den Ziehweg kommt, schon recht eng mit dem Schnee (evtl. kurze Tragepassage). Am Ziehweg heißt es dann die offenen Steine bestmöglich zu umrutschen.


    Das ganze noch als Youtube Shorts Kurzbericht:


    Ich würde das Kleinwalsertal ja fast zu Tourenberichte Deutschland rechnen, was man aus Österreichischer Sicht natürlich auf keinen Fall tun darf:).

    Aufstieg vom Parkplatz zur Litzescharte (Scharte östlich von Punkt 1950/Ochsenhofer Köpfle - habe ich immer als Ochsenhofer Scharte angesehen). Aufstieg liegt im Schatten (kalt). Gute Aufstiegsspur in pulvrigem Schnee. Nur die letzten Meter in die Scharte etwas steiler/rutschig, ging aber ohne Harscheisen. Wenn man einen der Ochsenhofer Köpfe mitnimmt zählt dies schon als eigenständige Tour (knapp 700hm)

    Querung zum Grünhorn dann in der Sonne und bereits ordentlich aufgefirnt. Querung hoch angesetzt um nicht abzufellen, teilweise etwas anstrengend. Aufstieg aufs Grünhorn dann wieder auf guter Spur in gesetztem Pulverschnee.

    Abfahrt je nach Sonneneinstrahlung zwischen Pulver, leicht windgepresstem Pulver, leichtem Harschdeckel und tiefem Firn mit Tendenz zum Sulz. Insgesamt aber gut fahrbar mit einem gewissen Spassfaktor. Der Hang ist natürlich schon ziemlich zerfahren, teilweise war aber noch eine eigene Spur möglich.
    Ab Starzelalpe auffellen und zurück zur Ochenshofer Scharte. Ab Ochsenhofer Scharte im Schatten dann wieder Pulver soweit nicht zerfahren oder ein zerfahrener aber gut zu fahrender Schnee. Die letzten Höhenmeter zur Melköde dann eingefahrene Forststrasse. Ab Melköde gewalzte Forststrasse die gut läuft. Zum Schluss ist allerdings wie üblich Schlittschuhschritt angesagt. Das Grünhorn von Baad aus angegangen soll Tragepassagen im Wald beinhalten.


    Beinahe hätte ich es vergessen: Die Höhe der Neuschneefälle ist schwer einzuschätzen gewesen, jedenfalls weniger als in den Tegernseer Bergen. Die Schneedecke aus Altschnee und Neuschnee reicht aber bei dieser Touranlagen gut aus, so dass man schon sehr unvorsichtig fahren muss um einen herausstehenden Stein oder Baumstumpf zu erwischen.

    Das Gschwender Horn, einer der Immenstädter Hausberge, geht ja eher selten. Aktuell ist die Schneehöhe ausreichend und die Einschätzung der Bedingungen wird je nachdem ob man ohne Untergrundberührung durchkommt bei gut bis sehr gut liegen. Gestern Abend waren noch die ein oder anderen Schwünge in nicht zerfahrenem Schnee möglich. Der Schnee ist mittlerweile auch etwas fester/tragfähiger geworden.

    Route => Skitour Wannenkopf


    Über das Wochenende hat es in den Allgäuer Bergen noch einmal richtig geschneit und die Situation hat sich stark verbessert.

    Die Tour auf den Wannenkopf, sowohl von Obermaiselstein als auch von der Riedbergstrasse hat eine gute bis sehr gute Schneeauflage. Nur bei zwei Gräben muss man etwas aufpassen und die Schneeauflage auf der Forststrasse von Obermaiselstein bis zum Abzweig Wannenkopf dürfte bald wieder ziemlich abgerutscht sein.



    Unten über die Piste bis zur Krinnenalpe. Nach dem letzten Lift noch ein Stück weiter und dann direkt durch die Latschengasse Richtung Krinnenspitze (der normale Aufstieg geht in einem weiten Bogen nach hinten und dann nach links). Vom Grat teilweise unangenehm, da recht hart und abgerutscht, weiter bis zum Gipfel. Einige sind bereits am Grat umgedreht.

    Die Piste hat eine dünne Schneeauflage, war im Aufstieg problemlos, in der Abfahrt muss man schon die ein oder andere Stelle umfahren. Im Gelände hat es nordseitig in etwa ab der Krinnenalpe (1500m) ausreichend Schnee gehabt. Der Neuschnee, wenn nicht verblasen dann durchaus ca. 40 bis 50cm war sehr leicht und fluffig. Entsprechend ist man in steileren Gelände bei jedem Schwung auf den harten Untergrund durchgekommen. Bis Mittag waren die Rinnen bereits entsprechend "abgekratzt". Aber wer suchet der findet. Die größte Gefahr ist derzeit sicherlich, dass man in steiniges Gelände kommt, das nicht mehr mit einer Altschneedecke versehen war. Diese Stellen sind kaum zu sehen und können schnell gefährlich werden.

    Die Pisten sind früh morgens in sehr gutem Zustand gewesen. Aufstieg war ohne Harscheisen möglich. Zur Sicherheit würde ich diese mitführen, wenn man früh am morgen unterwegs ist. Der Pistenskibetrieb hat sich noch in Grenzen gehalten. Später waren viele Tourengeher auf allen Pisten incl. der Rodelbahn unterwegs. Abfahrt gegen 10.30 oben noch relativ hart (bin über die Buckelpiste zurück), nur sonnseitig bereits leicht aufgeweicht. Pisten dann ja nach Sonneneinstrahlung bereits aufgeweicht oder schattseitig noch hart, aber perfekt zu fahren. Am Buckelhang kommt das Gras schon raus. Im Gelände, wo es nicht eingefahren war (und noch Schnee vorhanden war) ist man schnell eingebrochen. Aktuell vermutlich auf Pisten oder zumindest in komplett eingefahrenen Bereichen am besten, wenn man nicht ganz hoch hinauskommt.


    Ein gutes neues Jahr und bleibt´s gesund.

    Route => Skitour Blaicherhorn


    Bei Regen und Schneetreiben herrscht Ruhe und die Parkplätze sind leer:). Die Tour ist relativ flach und eher eine lange Ski-Winterwanderung (750hm und 7km Strecke).


    Von Gunzesried Säge über Alpe Vorsass zur Höllritzer Alpe und zum Gipfel. Der erste Teil führt über eine Loipe bis zur Alpe Vorsäß und dann über eine gewalzte Rodelbahn bis kurz vor die Alpe Rappengschwend. Weiter über Forststrasse zur Höllritzer Alpe. Die Forststrasse ist dann nicht mehr gewalzt und der feuchte Schnee wurde tiefer, so dass schon ein bisschen Spuren angesagt war. Ab der Höllritzer Alpe direkt zum Gipfel in tiefer werdendem Schnee. Neuschnee ab ca. 1400 Meter. Abfahrt direkt über die Alpe Rappengschwend. Bis zur Höllritzer Alpe ließ es sich schon recht gut schwingen, leider heute wenig Sicht, das sollte morgen besser werden. Ab ca. 1400m tiefer, sumpfiger Schnee in den man einbricht, wenn man keine Spur erwischt. Da die Tour hier flach ist, kann man gut in der Aufstiegsspur abfahren. Ab Alpe Rappengschwend perfekte und gut zu schwingende Rodelbahn mit sehr wenig Betrieb. In der Abfahrt hat es 4 kleinere Gegenanstiege.

    Route => Skitour Wertacher Hörnle


    Nachdem ich gestern vorbeigefahren bin wollte ich heute meine Einschätzung überprüfen. Generell hat es für die Jahreszeit eine gute Schneedecke. Es gibt eine eingefahrene Abfahrtsspur, die sich nur manchmal noch etwas im Gelände verliert. Heute war es warm genug, so dass diese Spur zum größten Teil oberflächlich angetaut war. Damit hatte es auf dieser Spur gute Abfahrtsverhältnisse. Wer von der Spur abweicht muss ein bisschen besser Skifahren können. Auch das kurze steile Stück im Wald hat noch ausreichend Schnee. Insgesamt bei den aktuellen Verhältnissen eine lohnende Tour.

    Route => Skitour Schönkahler


    Eigentlich wollte ich zum Neunerköpfle, konnte rechtzeitig mit jemandem sprechen, der gerade heruntergekommen ist. Die Piste ist nur grundpräpariert und nicht geglättet daher sehr holprig und hart. Soll kein Spass gewesen sein. Auf dem Weg ins Tannheimer Tal konnte man sehen, dass das Wertacher Hörnle gut eingefahren ist und die Spieserlifte ordentlich präpariert sind. Am Oberjoch waren gerade die Pistenraupen zugange, sollte also auch gehen.

    Ich habe mich dann für den Schönkahler entschieden, da mich die Geländeverhältnisse interessiert haben. Aufstieg über Forststraße, die im unteren, steilen und engen Teil bereits ordentlich mit Steinen versehen ist. Wenn es dann wieder flacher wird passt es. Die direkte Abfahrt war nicht eingespurt, also weiter auf der Forststraße und auf der üblicher Spur gut zum Gipfel.

    Abfahrt bis zur Forststraße respektive der Skitourenschneise für gute Skifahrer ganz vernünftig fahrbar (mal hart, mal Bruchharsch, mal sumpfig). Dann am besten weiter über die Forststraße, die geht ganz gut bis zum Steilstück. Dort ist tragen angesagt. Dann geht's wieder ganz vernünftig bis zum Auto.

    Wenn es heute Nacht friert hat es morgen früh erst einmal perfekten Bruchharsch. Da besteht dann nur die Hoffnung, dass es wieder sumpfig wird. Also am Besten bis zum Wechsel der Verhältnisse eine Tour suchen, die gut eingefahren ist.

    Route => Skitour Am Zahn


    Ordentlich Schnee vom Parkplatz weg (3€/3Std, 5€ /Tag). Die Piste und die Lifte sind noch nicht in Betrieb. Es wurde jedoch zum Teil schon einmal gewalzt. Heute mit neuer Pulverschneeauflage, die natürlich am Nachmittag bereits zerfahren war. Weiterweg zum Zahn in tiefer werdendem Schnee. Querung ohne sichtbare Steine. Im steilem Gelände zum Skidepot / Gipfel muss man durchaus aufpassen, es hat ordentliche Verwehungen. Bei den letzten 200 Höhenmeter in der Abfahrt zum Parkplatz war der Schnee schon deutlich feuchter und schwerer.

    Die Skitourensaison hat seit ein paar Tagen nun auch im Allgäu begonnen. Die Schneelage ist für die Jahreszeit sehr ordentlich, zumindest bei einer Ausgangshöhe ab ca. 1000m. Die Pisten am Füssener Jöchle sind präpariert und es hat sehr gute Bedingungen. Bis zur nächsten Präparierungsrunde (nicht bekannt wann) mit einer leichten Pulverauflage. Der Skibetrieb soll wohl erst am 17.12. starten. Der Tiefschnee im Gelände war schwer zu fahren, da mit einem Harschdeckel unter Pulverschnee mit unterschiedlicher Beschaffenheit versehen.


    Auf eine gute Wintersaison 2021/22

    Gipfel und Höhe: Teufelstättkopf 1758m => Skitour Teufelstättkopf


    Gebirge: Ammergauer


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 11.03.2021


    Ausgangspunkt: Unterammergau, Parkplatz Pürschling


    Tourenverhältnisse: Die Forststrasse hat noch auf weiten Teilen eine gute Schneeauflage, es hat aber bereits apere Stellen und teilweise ist die Schneeauflage schon sehr dünn. Damit muss man das ein oder andere Mal aus den Skien raus. Den aktuellen Sturm haben wir auf der Tour kaum bemerkt, die Tour ist gut windgeschützt. Der Nordostkamm ist durchgehend mit Ski begehbar, nur die letzten felsigen Meter zum Gipfel und ggf. auf den Gipfel kann man nur zu Fuß bewältigen. Die Abfahrt zwischen Laubeneck und Teufelsstättkopf hat eine gute Schneeauflage, der Neuschnee war aber sehr feucht und sehr stumpf und ließ sich schwer fahren. Die gleichen Bedingungen auf dem Haupthang vom Teufelstättkopf, wobei die direkte obere Einfahrt schon zu wenig Schnee hat. Im Wald auf der eingefahrenen Spur war es dann besser. Hier hat es eine Tragepassage von ca. 100m. Insgesamt noch gut machbar.


    Gefahreneinschätzung: Gering, wobei der nasse Neuschnee oberflächlich in sehr steilem Gelände abgerutscht ist


    Exposition der Route: Nord, Ost


    Prognose: Die aperen Stellen auf dem Forstweg haben bei den hohen Temperaturen schnell zugenommen, damit werden die Tragepassagen länger. Auch im Wald wird auf 2 Passagen tragen angesagt sein. Mal schauen ob es ab Montag tatsächlich kälter wird und schneit.


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Reißende Lahnspitze 2209m


    Gebirge: Karwendel


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 03.03.2020


    Ausgangspunkt: Parkplatz Seins Alm


    Tourenverhältnisse: Mit dem Rad bis ca. Ochsenalm, evtl. noch ein bisschen höher, kurze Strecken noch vereist. Dann kann man bald auf Ski auf einer weitestgehend durchgehenden Schneedecke Richtung Fereinalm aufsteigen und abfahren.
    Der Aufstieg sowohl zur Reißenden Lahnspitze als auch zur Soiernspitze geht über eine der beiden linken Rinnen. In beiden Rinnen hat man eine Tragepassage. In der linkend der beiden Rinnen ggf. links über Latschen (unangenehm) oder direkt in der Rinne über die Unterbrechungsstelle (diejenigen die diese Variante gewählt haben waren schneller), oder gleich die rechte der beiden linken Rinnen. Diese dürfte aktuell den angenehmsten Aufstieg bieten. Harscheisen in der Rinne und für den weiteren, teilweise ordentlich steilen, Aufstieg sinnvoll/notwendig. Alternativ war heute der Aufstieg mit Steigeisen und Ski im Rucksack ab den Unterbrechungsstellen in den Rinnen am kraftsparendsten. Bei der Reissenden Lahnspitze kommt man noch mit Ski bis in die Scharte kurz vor dem Gipfel. Der Gipfelaufbau der Soiernspitze ist schon sehr weit ausgeapert. Bzgl. der Abfahrt über die Südostflanke habe ich leider keine Infos.
    Der versprochene Sonnenschein blieb dann aus und die Abfahrt in der oberen Hälfte hart. In diesem Fall sollte man sicher auf den Ski stehen. Abfahrt dann wie Aufstieg mit den genannten Unterbrechungsstellen.


    Gefahreneinschätzung: Absturzgefahr


    Exposition der Route: West / Südwest


    Prognose: Wird schon knapp mit dem Schnee und die Unterbrechungsstellen werden länger


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Krottenkopf 2086m, Hoher Risskopf 2049m


    Gebirge: Estergebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 22.02.2021


    Ausgangspunkt: Parkplatz Wankbahn


    Tourenverhältnisse: Mit dem Fahrrad bis zur Esterbergalm (sind ein paar Stiche drin und ein paar eisige Stellen ab dem Sattel, evtl. schieben). Ab der Esterbergalm mit Ski Richtung Krottenkopf. Bei Bachläufen und im Wald hat es bereits einige apere Stellen. Die Hänge ab dem Kessel sind noch gut mit Schnee bedeckt. Aufstieg ab Weilheimer Hütte bis Krottenkopf ohne Ski. Aufstieg zum Hohen Risskopf dann mit Ski und mit sehr gute Firnabfahrt (gegen 11.00 Uhr) bis zum Beginn der Forststrasse. Das Kareck ist natürlich auch noch möglich. Abfahrt auf der Forststrasse sehr ruppig da einige Wanderer unterwegs waren (die wollen selbstverständlich auch ins Gebirge) und mit den schon erwähnten Unterbrechungen.


    Anmerkung: Die Südflanke des Bischofs verliert sehr schnell an Schnee und hat bereits einige apere Stellen, sollte aber auch noch gehen. Die Flanke ggf. schon ein bisschen früher Abfahren (gegen 10.00)


    Gefahreneinschätzung: Gering wenn man nicht zu spät unterwegs ist.


    Exposition der Route: von Süd bis Nord (Aufstieg Krottenkopf) alles dabei


    Prognose: Die Tragepassagen auf der Forststrasse werden bei den Temperaturen jeden Tag ein bisschen länger, die Hänge im Kessel sollten noch ein bisschen halten. Dafür werden die eisigen Stellen auf der Strasse zur Esterbergalm weniger werden.

    Gipfel und Höhe: Kreuzspitze - 2185m


    Gebirge: Ammergauer


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 12.02.2021


    Ausgangspunkt: Wanderparkplatz an der ST2060. Parkplätze (auch Scheinbergparkplatz) waren um 9.00 voll.


    Tourenverhältnisse: Bereits heute am Freitag sehr viele Tourengeher unterwegs. Gefühlt 100, können aber auch mur 50 gewesen sein. Entsprechend ist die Tour in den engeren Passagen pistenmäßig eingefahren und teilweise sehr glatt. Im oberen Hang an vielen Stellen Lawienenboller unter ca. 20-30cm sehr weichem Pulver der den harten Untergrund kaum dämpft. Vermutlich mittlerweile auch hier bereits komplett eingefahren. Im Aufstieg können Harscheisen hilfreich sein, da der Aufstieg über die ausgefahrenen Buckel der Abfahrt führt. Steine sind nur vereinzelt zu sehen gewesen und können bei entsprechender Fahrweise umfahren werden.


    Gefahreneinschätzung: Gering


    Exposition der Route: Nord


    Prognose: Glatt und fest wird halt noch glatter hält sich aber in der Nord ausgerichteten Tour noch ein bisschen.