Beiträge von wolfipeukert

    Gipfel und Höhe: "Engalm" 1.227 m


    Gebirge: Karwendel


    Art der Tour: Langlauf - Klassisch


    Datum der Tour: 25.02.2020


    Ausgangspunkt: P2 Hinterriß 930 m


    Tourenverhältnisse: Anfangs so lala, später gut bis sehr gut


    Gefahreneinschätzung: --


    Exposition der Route: Nord und Süd


    Prognose: So geht`s nicht weiter!


    Sonstiges: Heute wollte meine Tochter zum Langlaufen.

    Im Schneeloch Rißtal sollte dafür doch genügend Schnee liegen?

    Es stimmt einen traurig, wenn man Mitte Februar zwischen Fall und Vorderriß keine durchgängige Schneedecke vorfindet.

    Ab Hinterriß lag dann ausreichend Schnee (bei wohlwollender Betrachtung).

    D. h. die ersten drei Kilometer sind teilweise eisig und aper. Aber auch bei der Rückfahrt ging es noch irgendwie.

    Nach ca. 3 Km - also vor dem Abzweig zum Falkenkar - dann gute bis sehr gute Verhältnisse.

    Spätestens am Großen Ahornboden dann hat sich alles gelohnt.

    Im Februar war ich noch nie hinten. Vormittags war es noch recht einsam.

    Die Pause dann mit Blick aufs Hochglückkar, das ebenso wie das Gamsjoch (!) nicht schlecht ausschaute.


    Bilder / GPS-Track:

    Höchster Punkt: 2.343 m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 2.4.2010


    Gebirge: Lechtaler Alpen


    Ausgangspunkt: Parkplatz am Karlift bei Heiterwang


    Exposition der Tour: Zumeist nord, die letzten 200 Meter süd


    Tourenverhältnisse: 15 - 20 cm Pulver auf harter Unterlage; traumhaft


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: im nordseitigen Kar bei kalten Temperaturen noch gut; Tragestrecke unten wird von Tag zu Tag länger


    Sonstiges: Am Karfreitag ging es noch mit den Skiern weg vom Parkplatz über die stillgelegte Piste ins Kärlestal und in diesem dann etwas trickreich weiter ins unten noch weite Thanellerkar.
    Später immer steiler mit einer kurzen Tragepassage bis aufs Joch und von da ab zu Fuß auf den Gipfel.
    Ab dem Joch lohnt das Ski mitnehmen nur für Rinnenfahrer - es liegt dort zu wenig Schnee auf zu vielen Steinen.
    Das Kar ist traumhaft zu fahren, der obere engere Teil aber mittlerweile doch recht verspurt.
    Wo das Kar weiter wird, sollte man die Mitte wegen der Steine meiden. An den Seiten ist noch genügend Platz für eigene Spuren.
    Am Karfreitag war die Abfahrt durch das gesamte Kärlestal noch machbar, nur auf der stillgelegten Piste war die Unterlage mitunter dürftig.


    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: knapp 2.400 m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 18.4.09


    Gebirge: Mieminger Gebirge


    Ausgangspunkt: Ehrwald, Talstation der Ehrwalder Almbahnen, ca 1.300 HM


    Exposition der Tour: vorwiegend Nord, Scharte Nordost.


    Tourenverhältnisse: sehr gute Verhältnisse.


    Wir konnten direkt am Parkplatz anschnallen und über die Piste (kein Liftbetrieb mehr) bis zum Gasthaus Alpenglühn gehen. Danach die Langlaufloipe/Fahrweg Richtung Südwest zur Seebenalm.


    Zwischendrin hätte es sich sogar gelohnt, bei dem flotten harschen Schnee in der Früh abzufellen und ohne Felle abzufahren, anzuschieben.


    Ab der Seebenalm dann über anfangs flaches Gelände zum Seebensee und dann über mäßig steile Kuppen an der Materialseilbahn der Coburger Hütte und an dieser westlich vorbei ins Schwärzkar.


    Der Schnee war fast den ganzen Aufstieg über griffig, also sehr gut zu gehen. Erst ab ca. 1.700 Meter ging es dann über schweren frischen Pulver über, der ab Mittags in der Abfahrt dann von der Schwarte bereits weich, aber trotzdem super zu fahren war.


    Die weitere Abfahrt dann in Kombi Firn und schwerer Pulver. Prima zu fahren!


    Hinter der Seebenalm dann wieder auffellen und etwa 25 Minuten ganz leicht bergauf!




    Einsame Tour, da wohl viele den langen und nicht so prickelnden Zustieg bis zur Seebenalm scheuen.



    Gefahreneinschätzung: gering nach kalter Nacht und Routenwahl mit etwas Abstand zu den steileren Felsformationen, einzig die Scharte ist evtl. kritisch zu betrachten (kurz > 35°)


    Prognose: Geht noch lang, evtl. bald mit kleinen aperen Stellen im Pistenbereich
    Sonstiges: Wenn man bei der Abfahrt ein ganzes Stück oberhalb der Seebenalm bleibt, sofern nicht zu warm und weich und daher Lawinengefährdung vom Tajakopf, spart man sich doch ein Stück Aufstieg am Rückweg.


    Die bessere Alternative ist jedoch bei der Abfahrt spätestens beim Materiallift der Coburger Hütte nochmals aufzusteigen (nach Osten), und übers Brendlkar abzufahren. Dies bedeutet etwa zusätzliche 400 - 500m HM Aufstieg, beschert aber auch über 600 HM schöne Abfahrt.


    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: knapp 2.600 m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 4.4.2009
    Gebirge: Karwendel
    Ausgangspunkt: Scharnitz (1.000 m)


    Exposition der Tour: S, W, SW


    Tourenverhältnisse: bei Abfahrt oben noch etwas hart, nach der Querung unterhalb der Pleisenhütte (zu) weich.


    Gefahreneinschätzung: bei frühzeitigem Aufbruch und insbesondere Abfahrt (kein "Verhocken" in der Pleisenhütte) gering


    Prognose: Skitragezeit wird bald >45 min betragen. Ansonsten ist noch genug Schnee vorhanden.


    Sonstiges: Aufbruch um 5.30h bei Dunkelheit; die Ski mußten etwa eine halbe Stunde getragen werden.


    Aufstieg die ganze Zeit problemlos ohne Harscheisen möglich.


    Schnee war zwar noch leicht hart, da die Nacht klar war, aber im Aufstieg gut zu gehen.


    Die Hoffnung auf zischenden Firn wurde aber durch vermehrte Wolkenbildung ab 9.00h zunichte gemacht.


    Nach längerer Pause am Gipfel und vermehrter Eintrübung entschlossen wir uns gegen 10 Uhr zur Abfahrt. Die gestaltete sich dann nur bedingt als Vergnügen, da der Schnee meist etwas zu hart und ruppig war. Das frühe Aufstehen wurde also leider nicht belohnt.


    Vielleicht erging es den "Spätaufstehern" besser, denn als wir gegen 11 Uhr im Tal waren, war das Wetter wieder freundlicher.


    Der Fahrweg unterhalb der Pleisenhütte war die bessere Alternative gegenüber dem sehr weichen Schnee im Gelände, allerdings mußte vermehrt mit Gegenverkehr gerechnet werden (auch viele Fußgänger!)


    Die westseitige Querung unterhalb der Hütte könnte nachmittags lawinengefährdet sein.




    Bilder zur Tour: