Beiträge von BergGuRo

    Route => Skitour Schafreiter

    Vom Rißtal sind wir mit Ski zur Mooslahner Alm aufgestiegen, an ein paar kurzen aperen Passagen mussten wir anschnallen. Ab der Alm sind wir durch die Latschen auf den Rücken gestiegen, was im tiefen Pulver zwischen den schlecht eingeschneiten Latschen mühsam war.


    Die Abfahrt über den langen Westhang war unerwartet gut: 5 cm Pulver auf halbwegs stabilem Untergrund. Erst im unteren Latschengürtels musste man wieder auf Steine achten.


    Die Querung zur Waldschneise war z.T. aper, die Ski trugen wir. Die Waldschneise war wunderbar zu fahren, nur das letzte Stück schnallten wir wegen der vielen Steine nochmals ab.


    Die Abfahrt auf der Forststraße war bis auf die kurzen Tragestellen wirklich gut.


    Fazit: für die aktuellen Verhältnisse eine unerwartet lohnende Tour!:)

    Wir sind zu Fuß über die präparierte Rodelbahn aufgestiegen und dann weiter auf der Forststraße bis zum Abzweig der Skitourenroute. Mit Schneeschuhen ging es weiter über die langgezogenen Schneisen und über den Kamm zum Gipfel. Rückkehr auf derselben Route (1060 hm, 2,5 Stunden für den Aufstieg)


    Die Rodelbahn war topp in Schuss, bestens präpariert mit perfektem Schnee. Die oberen Anteile der Forststraße waren mit ca. 5 - 10 cm frischem Pulver bedeckt - wäre mit Rodel oder Zipflbob, auch ganz vorsichtig mit Ski gegangen. Beim Abstieg aperten bereits die ersten sonnigen Abschnitte aus. Die Waldschneise war in der unteren Hälfte nur ca. mausknöchelhoch angezuckert, ab der 2. Hälfte gut schneebedeckt (überwiegend pulvrig). Der Gipfelkamm war ebenfalls schneebedeckt aber harschig und windgepresst.


    Fazit: für die heutigen Verhältnisse waren sicher Schneeschuhe die beste Wahl, für die Forststraße wäre ein Schlitten fein gewesen :)


    Fotos:

    1. oberer Anteil der Forststraße

    2. Wildwechsel im unteren Anteil der Waldschneise

    3. obere Hälfte der Waldschneise

    4. Gipfelanstieg




    Von Hinterriss über die Fortstraße zur Rhontalalm und dann dem Sommerweg folgend zur Gipfelkuppe des Hochalplkopfs. Rückweg auf der Aufstiegsroute. Gesamt ca. 12 km und 860 hm, wir haben im Aufstieg gemütliche 2,5 Std. gebraucht.

    Die Forststraße war durchgehend schneebedeckt, stellenweise eisig, der Schotter kam vor allem in der Mitte durch.

    Ab der Rhontalalm ging's mit Schneeschuhen weiter. Diese waren an einigen eingewehten Mulden auch sicher angenehm, es wäre aber auch problemlos mit Grödeln gegangen. Mit Ski aber keinesfalls. Selbst altes, ungeliebtes Material wäre anschließend reif für die Entsorgung gewesen. Große Abschnitte waren komplett aper, dazwischen viel vereister Weg und harschig gefrorene Schneereste.

    Landschaftlich wunderschön, heute komplett einsam.