Beiträge von BergGuRo

    Wegen der Tageserwärmung und in Erwartung eines Skitouren-Massenansturms (der berechtigterweise ausblieb...) sind wir bereits um 8 Uhr am Parkplatz gestartet. Bis zum Verlassen der geräumten Forststraße die Ski getragen, dann nach ca. 100 m auf dem Hohlweg mit Skiern auf nahezu durchgehender Schneedecke bis zum Vorgipfel der Scheinbergspitze.


    Auffallend war im Aufstieg bereits, dass es abgesehen von wenigen Stellen nicht gefroren hatte und die Schneeauflage bis zum Grund weich war.


    Auf den Gipfeanstieg verzichteten wir in Anbetracht fehlender Spuren und Vereisung des Nordanteils im Anstieg.


    Die Abfahrt hätte mühsamer nicht sein können - zum allerersten Mal in unserem Skitourenleben hätten wir lieber auf Schneeschuhe "umgesattelt"! Der Gipfelhang war überwiegend harschig und versehen mit von Regen geformten Hügeln und Rillen. Die Abfahrt über den Aufstiegsweg kann man nur mit viel Wohlwollen "Abfahrt" nennen, eigentlich rutschten wir pendelnd schräg vor und zurück von Rand zu Rand der Waldschneise ab oder querten im sulzigen Schnee um am anderen Ende wieder umzudrehen. Schwingen war ausgeschlossen ohne Blessuren an Knochen und Gelenken zu riskieren. Darüberhinaus ist die Schneedecke engmaschig unterbrochen von Steinen, Ästen und kleineren Stämmchen.


    Fazit: Lohnt als Skitour bei den heutigen Bedingungen nur für ausgemachte Masochisten ;) Lieber mit Schneeschuhen, dann kann die wunderbare Landschaft angemessen genossen werden ^^

    Beginn der Forststraße



    Anschnallen der Ski




    Slalom durch Ameisenhäufen




    Vor dem Gipfelhang




    Regengestaltung der Schneeauflage




    Den Gipfel von unten bewundert ;)

    Route => Skitour Schafreiter

    Vom Rißtal sind wir mit Ski zur Mooslahner Alm aufgestiegen, an ein paar kurzen aperen Passagen mussten wir anschnallen. Ab der Alm sind wir durch die Latschen auf den Rücken gestiegen, was im tiefen Pulver zwischen den schlecht eingeschneiten Latschen mühsam war.


    Die Abfahrt über den langen Westhang war unerwartet gut: 5 cm Pulver auf halbwegs stabilem Untergrund. Erst im unteren Latschengürtels musste man wieder auf Steine achten.


    Die Querung zur Waldschneise war z.T. aper, die Ski trugen wir. Die Waldschneise war wunderbar zu fahren, nur das letzte Stück schnallten wir wegen der vielen Steine nochmals ab.


    Die Abfahrt auf der Forststraße war bis auf die kurzen Tragestellen wirklich gut.


    Fazit: für die aktuellen Verhältnisse eine unerwartet lohnende Tour!:)

    Wir sind zu Fuß über die präparierte Rodelbahn aufgestiegen und dann weiter auf der Forststraße bis zum Abzweig der Skitourenroute. Mit Schneeschuhen ging es weiter über die langgezogenen Schneisen und über den Kamm zum Gipfel. Rückkehr auf derselben Route (1060 hm, 2,5 Stunden für den Aufstieg)


    Die Rodelbahn war topp in Schuss, bestens präpariert mit perfektem Schnee. Die oberen Anteile der Forststraße waren mit ca. 5 - 10 cm frischem Pulver bedeckt - wäre mit Rodel oder Zipflbob, auch ganz vorsichtig mit Ski gegangen. Beim Abstieg aperten bereits die ersten sonnigen Abschnitte aus. Die Waldschneise war in der unteren Hälfte nur ca. mausknöchelhoch angezuckert, ab der 2. Hälfte gut schneebedeckt (überwiegend pulvrig). Der Gipfelkamm war ebenfalls schneebedeckt aber harschig und windgepresst.


    Fazit: für die heutigen Verhältnisse waren sicher Schneeschuhe die beste Wahl, für die Forststraße wäre ein Schlitten fein gewesen :)


    Fotos:

    1. oberer Anteil der Forststraße

    2. Wildwechsel im unteren Anteil der Waldschneise

    3. obere Hälfte der Waldschneise

    4. Gipfelanstieg




    Von Hinterriss über die Fortstraße zur Rhontalalm und dann dem Sommerweg folgend zur Gipfelkuppe des Hochalplkopfs. Rückweg auf der Aufstiegsroute. Gesamt ca. 12 km und 860 hm, wir haben im Aufstieg gemütliche 2,5 Std. gebraucht.

    Die Forststraße war durchgehend schneebedeckt, stellenweise eisig, der Schotter kam vor allem in der Mitte durch.

    Ab der Rhontalalm ging's mit Schneeschuhen weiter. Diese waren an einigen eingewehten Mulden auch sicher angenehm, es wäre aber auch problemlos mit Grödeln gegangen. Mit Ski aber keinesfalls. Selbst altes, ungeliebtes Material wäre anschließend reif für die Entsorgung gewesen. Große Abschnitte waren komplett aper, dazwischen viel vereister Weg und harschig gefrorene Schneereste.

    Landschaftlich wunderschön, heute komplett einsam.