Beiträge von Flachlandtiroler

    Gute Verhältnisse am Filzmooshörndl und Loosbühel.

    Ab Parkplatz (1350m, kostenlos) Aufstieg auf Ski. Der Sommerweg sah steinig aus, deshalb Aufstieg über die nicht geräumte Forststrasse bis zur Filzmoosalm. Bis zur Filzmoosalm vom Regen durchfeuchteter Neuschnee, ab Filzmoosalm gesetzter Pulver und richtig viel Schnee.


    Der Rücken zum Gipfel etwas abgeblasen aber gehbar und in der Flanke fahrbar ohne Steinkontakt.


    An der Filzmoosalm hat uns ein Einheimischer gewarnt in den schönen Osthang des Filzmooshörndl einzufahren. Er hatte am Tag zuvor ein Schneeprofil gegraben und eine markante Reifschicht in der Schneedeck gefunden. Beim Weitergehen sahen wir dann, dass Tourengeher bei der Abfahrt in diesem Hang bereits ein Schneebrett mit ca. 1 Meter Anrißkante ausgelöst hatten (Foto). LWS 3 war absolut berechtigt.


    Abfahrt deshalb über die eher flachen Nordhänge entlang des Aufstiegswegs bis zur Filzmoosalm in schönem Pulver.


    Die kurze Waldstufe zur Alm hatte genügend Schnee für die Abfahrt. Wiederanstieg zum Loosbühel und Abfahrt in gutem Pulver über N/NW-Hänge bis zur Loosbühelalm (geöffnet). Ab hier gibt es die Möglichkeit auf der perfekt präparierten Rodelbahn bis zum Parkplatz abzufahren oder die Serpentinen abzukürzen. Bei den ersten zwei oder drei Serpentinen reichte dafür der Schnee auf den Almwiesen, weiter unten aber geht es durch Wald und da bleibt man wegen zu geringer Unterlage besser auf der Rodelbahn.

    Bei der Abfahrt vom Fluchtkogel zwischen dem Oberen Guslarjoch und der Brücke unterhalb der Vernagthütte habe ich Steigeisen und einen Pickel gefunden. Der Eigentümer soll sich bitte melden.


    Verhältnisse:

    Ab dem Hochjochhospiz mit Ski auf schmalem, hart gefrorenen Schneeband mit kurzen Unterbrechungen entlang des Sommerwegs ("Delorette Weg") bis zum Ombrameter.

    Danach durch den steilen Moränenhang ca. 15 min Ski tragen.

    Ab hier wieder alles mit Ski. Für den Steilhang, der links aus dem Kessel unterhalb des Kesselwandferners auf diesen führt, waren Harscheisen hilfreich. Kesselwandferner gut und tragfähig eingeschneit (genauso der Hintereisferner und Hochjochferner). Bei der Abfahrt vom Oberen Guslarjoch Richtung Vent geht es bis kurz vor "Auf Plattei" mit Ski, dann ca. 15 min Ski tragen. Weiter auf Ski bis ca. 100hm oberhalb der Materialseilbahn der Vernagthütte. Ab hier ging es nur zu Fuß weiter Richtung Rofen.

    Hüttenzustieg zum Hochjochhospiz von Rofen:

    Der Weg durch die Rofenschlucht war so gut wie schneefrei. Insgesamt trägt man die Ski auf ca. 3/4 des gesamten Hüttenzustiegs.


    Nimmt man für den Hüttenzustieg den Weg über die Vernagthütte und die Mittlere Guslarspitze trägt man die Ski bis oberhalb der Materialseilbahn (ca. 1h), "Auf Plattei" ca. 15 min. Die Abfahrt von der Mittleren Guslarspitze Richtung Hochjochhospiz hat - wie alle Südhänge auf dieser Höhe - nur noch sehr wenig Schnee. Man muss sich auf Skitragen einstellen.


    Je nachdem wieviel Neuschnee bei welcher Schneefallgrenze die kommende Woche kommt, können sich die Hüttenzustiegsverhältnisse auch positiv verändern.