- Gipfel
- Zwieselbacher Rosskogel
- Höhe
- 3081m
- Gebirge
- Stubaier Alpen - Sellrain
- Art der Tour
- Skitour
- Datum der Tour
- 20. März 2026
- Ausgangspunkt
- Haggen, kostenlos
- Gefahreneinschätzung
- gering
- Exposition der Route
- Nord
Klassiker - aber immer fein!
Heute hab ich mir gedacht, dass der Zwieselbacher nach dem Neuschnee doch gut gehen müsste. Da ich Daniela vorher noch in die Arbeit gefahren habe, bin erst recht spät (9.15) in Haggen gewesen, was aber heute aufgrund des kühlen Wetters in der Höhe kein Problem war. Ich bin auf der üblichen Route hoch, wobei ich beim Aufstieg nicht durch die Untere Zwing bin, sondern außen rum, weil ich keine Lust auf Harscheisen an/aus hatte. Für den restlichen Anstieg braucht es die Eisen zurzeit eh nicht. In der Abfahrt bin ich aber dann schon durch die Zwing - geht echt gut und der Bach ist fast komplett zu. Das hatte ich auch schon ganz anders.
Beim ersten Anstieg bin ich nicht ganz zum Gipfel, weil da mittags sehr viel los war, sondern nur bis ein Stück über den Gletscher. Abfahrt bis unter die Obere Zwing und dann nochmal hoch. Um halb 3 hatte ich den Gipfel mit seiner phänomenalen Aussicht schließlich für mich allein.
Verhältnisse: Unten 5-10 cm Neuschnee, ab der Oberen Zwing eher 15-20. Meist pulvrig, weiter oben leicht windgepresst. Insgesamt wirklich gut. Durch die vielen Befahrungen ist das Gelände nun aber schon sehr verspurt. Allgemein geringe Schneelage für die Jahreszeit.
Sonstiges: Die Abfahrtsvariante über den Krapesssee, die ich sonst gerne nutze, hat zu wenig Schnee (und ist trotzdem vermutlich lawinenträchtig). Die anderen Ziele in der Umgebung waren deutlich weniger frequentiert.
Lawinengefahr: Null.
Anforderungen: 1300 Hm und solide Skitechnik für die Abfahrt, vor allem Gipfelhang (dort gab es heute ein paar Stürze zu beobachten) und Untere Zwing.
Bilder:
Ich glaub, da braucht's keine nähere Bildbeschreibung. Traumtag halt.