- Gipfel
- Roter Kogel, Sömen
- Höhe
- 2832, 2798
- Gebirge
- Stubaier Alpen
- Art der Tour
- Skitour
- Datum der Tour
- 13. Februar 2026
- Ausgangspunkt
- Sellrain (PP Eisbrücke)
Die Gipfeltour war schon am Freitag, aber ich hab erst jetzt Zeit für den Tourenbericht gefunden.
Der Aufstieg zur Potsdamer Hütte war schon am Donnerstag gut gehbar und am Samstag auch fast bis ganz unten fahrbar!
Mit dem aktuellen Neuschnee sollte das eine Weile so bleiben.
Für Freitag war sehr gutes Wetter vorhergesagt, für Samstag eher mies. Daher sind wir am Freitag zum Roten Kogel - ein super Tag! Witzigerweise als einzige, da alle anderen Gruppen zum Sömen gegangen sind. Da das Wetter auch am frühen Nachmittag noch gut gehalten hat, bin ich nach der Abfahrt auf ca. 2450 noch zum Sömen abgebogen - da waren alle schon wieder herunten.
Die Schneeverhältnisse waren zwischen brauchbar und gut. In manchen Flachpassagen beim Widdersberg waren Setzungsgeräusche spürbar. Ich bin zur Sömen-Normalroute gequert (diese zieht einen großen Bogen nach Norden), und eine zerfahrene Ostrinne abgefahren - dort gab es noch den besten Schnee. Mit dem aktuellen Neuschnee sind die Abfahrts-Verhältnisse sicher noch besser geworden, dafür ging das Lawinenrisiko auch wieder nach oben.
Meistens sah der Hüttenaufstieg so aus (nur wenige apere / eisige Stellen):
Auf dem Weg zum Roten Kogel / Sömen, Querpassage oberhalb vom Hüttenhang. Keine Ahnung, was die linke Gruppe dort vorhat:
Roter Kogel hinten in der Bildmitte, die meisten Gruppen waren am Vortag schon dort:
Blick zurück zum Karwendel und ins Inntal:
Gipfelbereich abgeblasen und einige Steine, mit Vorsicht aber gut fahrbar:
Blick vom "echten" Gipfel zum Gipfelkreuz (ca 1m niedriger), weiter links Sömen:
Beim Wiederanstieg zum Sömen:
Blick vom Sömen zum Roten Kogel (links vorne) und zum Lüsenser Fernerkogel (rechts hinten):
teils zerfahrene Ostrinne:
Hüttenhang und Potsdamer Hütte: