Beiträge von AuffeAufnBerg

    Vom Hausberg aus ging's über die Skitourenroute rauf zur Hochalm. Auch wenn der Aufstieg über die Tonihütte offiziell noch nicht geöffnet hat, kommt man super hoch. Weitestgehend ohne Pistenkontakt im Winterwald. Es gab 10-15 cm Neuschnee, der reicht auf den Forststraßen. Der "hintere" Teil des Skigebiets, sprich Osterfelder und Bernadein, haben noch nicht geöffnet. Die Bernadeinabfahrt ist nicht präpariert und macht Spaß im lockeren Powder. Sie wird bald pistenmäßig eingefahren sein. Der Weg zur Stuibenhütte ist mit Ski kaum machbar, rauf geht's irgendwie, zurück muss man definitiv tragen. Sobald sich das Gelände öffnet, gibt es allerdings sehr brauchbaren Schnee auf kompakter Unterlage. Heute noch genügend Platz für eigene Spuren, ging gut zu fahren. Der Osterfelderkopf war recht gut besucht, ab der Stuibenhütte wirds deutlich ruhiger. Insgesamt beläuft sich die Tour auf ca. 1900 hm, insbesonders der 350 hm Wiederaufstieg über die Bernadeinpiste geht in die müden Beine. Alles in allem eine top Tour für die jetzigen Verhältnisse. Teilweise 20-30 cm Powder.

    Leider waren nachmittags die Pisten furchtbar eisig, also skifahrerischer Genuss war nur im Gelände zu finden.


    PS: Von München aus kann man mit dem Deutschlandticket zur Hausbergbahn fahren. Dann spart man sich die (moderaten) 6€ Parkgebühr.



    Abfahrt vom Gipfel:


    Im Wald muss man eher wandern:

    Überraschend gute Verhältnisse im Dammkar! Die Forststraße war aufgrund der dünnen Neuschneeauflage (5-10cm) im Auf- und Abstieg recht passabel. Ab dem Bankerl zieht sich eine schöne Spur nach oben, die leider auch von Fuß- und Schneeschuhgängern genutzt wurde. Nach dem Tunnel gab's keine Spuren mehr, sodass wir den Gipfelanstieg spuren durften. Abfahrt vom Gipfel traumhaft! Aber arg koid wars.

    Im Dammkar überwiegend guter Powder (15-20 cm) und heute noch genügend Platz für eigene Spuren. Nimmt man den ein oder anderen Stein in Kauf kann man auch bis zum Parkplatz fahren.

    Wenn bei traumhaftem Wetter kaum Autos am Hirschbergparkplatz sind, ist das meist kein gutes Zeichen... (Oder liegt es doch an den horrenden Parkgebühren?)


    Der untere Teil der Piste war gewalzt und die Schneekanonen taten ihr übriges. Ging schon mal brauchbar los. Im oberen Teil dann eingefahrene dürftige Unterlage mit etwas Powder. Wirklich spannend wurds dann bei den Rauheckalmen. Eine Unterlage war nicht auszumachen, ca. 15-20 cm Powder reichten für den Aufstieg.


    Sonne pur, super Sicht und ganz alleine - am Gipfel ließ es sich aushalten. Traumpowder auf solider Unterlage dann am Gipfelhang, eine wahre Materialschlacht bei den Almen - meine Stoaski haben viel Substanz verloren. Wer seine Ski liebt, trägt da erstmal ne Zeit.

    Die Piste macht dann wieder Spaß, geht bei umsichtiger Fahrweise auch ohne Steinkontakt.


    So wirklich empfehlen kann man das Ganze leider nicht, aber die Tour ist (noch) "fahrbar". Am Wochenende könnt's anders ausschauen.


    Bei zügigem Tempo sind die 2h für das 5€-Parkticket auch zu schaffen ;)

    Servus Thomas,

    kann dir R&G Epoxidharz L + Härter L wärmstens empfehlen. Trage ggf. mehrere dünne Schichten auf, nachdem eine Schicht ausreichend lang getrocknet ist. Ist ne große Packung, aber das Zeug ist gut lagerbar.

    (Habe mir letzen Winter meine Kante rausgerissen und alle möglichen Kleber ausprobiert (2K Epoxy, Glasfaser Reparaturharz etc.). Hielt alles max. 1 Tour, bis es spröde brach. Das Expoxidharz hat eine traumhafte dynamische Festigkeit. Nach 10 Touren ist immer noch keine Abnutzung erkennbar, hab fast meinen ganzen Ski damit eingekleistert. Und das obwohl der Ski nach Ansicht aller "Experten" schon lang auf im Müll hätte sein sollen.)