Beiträge von Denise

    PP Kurvenlift - Rosskopf - PP Lyralift - Stümpfling - PP Kurvenlift


    Viel Schnee bis zum Parkplatz hinunter. Praktisch keine aperen Stellen. Aufstieg über die morgens noch sehr harte Piste und den von Pistenraupen freigeräumten Forstweg auf griffigem Schnee.


    Wie Kaiman schon erwähnt hat, sind die Pistenraupenfahrer höchst aktiv, um die Sommerwege freizuräumen. Dadurch sind an der Stümpfling Talabfahrt und entlang des Sommerwegs zum Roßkopf Hindernisse entstanden. Wenn man da drüber will, muss man ein bisschen nach einer geeigneten Stelle suchen oder einfach abschnallen und drüberkraxeln.


    Die Abfahrt bis zum PP Lyralift ist für die Jahreszeit und trotz fehlendem Skibetrieb in sehr gutem Zustand. War halt am Morgen um kurz nach 8 noch recht ruppig.


    Die Osthang-Abfahrt vom Stümpfling bis PP Kurvenlift war ein Stündchen später nach dem zweiten Aufstieg schon angefirnt, nur das schattige Stück der Kurvenliftabfahrt noch ruppig. Ganz unten im flachen Stück liegen leider ein paar kleinere Steine im Schnee versteckt.


    GPX-Track: 2021-04-21 Skitour Rosskopf Stuempfling tourentipp.gpx

    (Nach dem Herunterladen die Dateiendung des Tracks umbenennen in .gpx!)

    Route: Hinauf über Damenabfahrt, Kreuzeck, Hochalm zum Osterfelderkopf. Hinunter über die Herrenabfahrt.


    Aufstieg:


    Nur die ersten 25 Höhenmeter müssen die Ski getragen werden. Dann kann man anschnallen und durchgehend auf Ski weitergehen. Über die zwei kleinen aperen Stellen kommt man problemlos mit Fellen.


    Der Schnee war anfangs hart, aber immer griffig. Harscheisen waren in keinem Moment notwendig. Ab ca. 1000 m Höhe viel Schnee vorhanden. Weiter oben war der Schnee schön knirschig, außerhalb der Spur im Wald sogar Pulver an schattigen Stellen. Auf den Pisten war natürlich alles schon plattgewalzt. Ab der Kreuzeckalm bis Osterfelderkopf außerhalb des Ziehwegs Bruchharsch.


    Leider hat es im Laufe des Vormittags zugezogen und die anfangs so schön anzusehende Alpspitze blieb in Wolken gehüllt. Es waren einige Leute Richtung Bernadeinkopf und Alpspitze unterwegs. Für die war das heute nicht so ideal.


    Abfahrt:


    Bei der Abfahrt vom Osterfelderkopf wollten wir zuerst ein Stück außerhalb des Ziehwegs fahren, aber im Bruchharsch hat's mich schnell zerlegt. Also doch Ziehweg. Der ging sehr gut zu fahren. Es gibt eine apere Stelle, die man am Rand umfahren kann und eine Stelle mit ein paar problemlos umfahrbaren Steinchen.


    Die Pisten sind in einem sehr guten Zustand. Vollständig schneebedeckt und ohne Buckel. Nur im untersten Teil der Herrenabfahrt gibt es Buckel mit vereisten Stellen. Da die Piste auch noch recht steil ist, muss man da ein bisschen vorsichtiger runterfahren.


    Sonstiges:


    Lange, unschwierige und landschaftlich sehr beeindruckende Skitour.


    GPX-Track (nach Herunterladen Dateiendung des Tracks umbenennen in .gpx!): 2021.04.17-Skitour_Osterfelderkopf_tourentipp.gpx


    Fotos:

    Anstieg:


    Die Ski musste man bis zur Höhe von 1250 m tragen, wo der Forstweg in Richtung Süden dreht. Danach geht es auf guter Unterlage auf dem Forstweg bis zum Bankerl.


    Ab Bankerl ging es heute Morgen nur noch ein kurzes Stück ohne Harscheisen. Nach dem ersten Ausrutschen haben wir sie aber angebracht. Im Kar ging niemand ohne Harscheisen. Der steinharte Harsch mit den tiefen Fahrspuren im steilen Kar war sowohl für den Anstieg als auch für die Abfahrt eher anstrengend und nicht unbedingt ein Genuss.


    Aber oben dann der Blick!! Der entschädigt doch für alles :-)


    Abfahrt um 13 Uhr:


    Vom Tunnel bis etwas oberhalb der Dammkarhütte extrem ruppig. Darunter wurde es immer sulziger. Ab Dammkarhütte pistenmäßig eingefahren und mit dem angesulzten Schnee richtig gut zu fahren.


    Auf dem Forstweg haben wir bis auf 1075 m Höhe noch ein paar längere Abschnitte mit genügend Schnee für die Abfahrt genutzt.

    Sonstiges:


    Nicht viele Leute unterwegs. Morgens um 7:30 Uhr noch genug Platz auf dem recht kleinen Parkplatz direkt am Startpunkt.


    Fotos und GPX-Track (Dateiendung des Tracks umbenennen in .gpx!):

    2021.04.05-Skitour_Dammkar-tourentipp.txt











    Tourenverhältnisse:


    Der Draxlhang hat noch so viele Schneereste, so dass man gut hochgehen kann. Nur zwei Meter geht es über Batz. Ab Milchhäusl gute Schneeverhältnisse ohne irgendwelche aperen Stellen.


    Heute Morgen um 6:45 Uhr war der Schnee am Draxlhang noch recht hart. Der steile Hang links neben dem Milchhäusl war zwar auch noch etwas hart, aber aufgrund der schon morgens recht milden Temperaturen so griffig, dass dort und sonst auch auf dem ganzen Anstieg keine Harscheisen notwendig waren.


    Wunderbar sonnig, wenn auch noch leicht diesig, super Blick ins Karwendel, Wetterstein, zum Guffert. Was will man mehr, um bester Laune in die Arbeit zu fahren :-).


    Abfahrt:

    Von oben bis unten war der Schnee heute Morgen sehr gut zu fahren, da schon alles aufgefirnt war, oben leicht und unten fast schon Sulz.


    Der breite Südhang unter dem Brauneckhaus ist nicht mehr vollständig schneebedeckt. Mit einem kleinen Schlenkerer über die Schneereste auf der Forststraße kommt man aber gut runter.


    Prognose:


    Am Draxlhang ist wohl früher oder später (je nach emotionaler Beziehung zu den eigenen Ski) Abschnallen angesagt.

    Oberhalb vom Draxlhang hält es noch, da ist noch genügend Schnee für die nächste Zeit.


    Gefahreneinschätzung:


    Nix


    Sonstiges:


    Früh morgens kaum jemanden getroffen. Als wir abfuhren kamen uns aber schon einige Leute entgegen, die es auch nicht lassen können ;-)


    Fotos und GPX-Track:

    2021.04.01-Pre-Work-Skitour_Brauneck-tourentipp.txt Dateiendung des Tracks umbenennen .gpx!











    Gipfel und Höhe: Watzmannkar, 3. Watzmannkind, 2209 m, 1450 Hm, https://www.tourentipp.com/de/…zmannkar-Skitour_290.html


    Gebirge: Berchtesgadener Land


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 28. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplatz Hammerstiel, 760 m, gebührenpflichtig, 3 Euro, Toiletten vorhanden


    Tourenverhältnisse:


    Die 5 km Forststraße vom Parkplatz bis zum eigentlichen Einstieg ziehen sich schon ziemlich, aber dieser Aufwand lohnt sich! Darauf sind allerdings nicht nur wir, sondern noch Unmengen an weiteren begeisterten Skitourengeher:innen gekommen. Um 8 Uhr morgens waren schon mindestens 80 Autos auf dem Parkplatz.


    Schnee ab Parkplatz zum allergrößten Teil vorhanden, aber manchmal nur noch am Wegrand. Es gab eine ca. 15 minütige Tragestrecke und ein, zwei apere Stellen, über die man etwas vorsichtig auch mit Fellen gehen konnte.


    Der steile Aufstieg ab der Benzinkurve (1260m) bis zum Kar war zwar gut schneebedeckt, aber auch sehr abgefahren. Harscheisen waren da hilfreich, auch wenn der Schnee eigentlich recht griffig war, weil es so stark buckelig ist.


    Für den Aufstieg im Kar brauchte man keine Harscheisen, der ging super im wunderbar griffigem Schnee unter gigantischen Kulissen.


    Wir waren auf dem 3. Watzmannkind. Man sieht den Königssee und Obersee gaaanz weit unten und hat die beeindruckenden schneebedeckten Steilwände der Watzmannkinder 1 und 2 und die Watzmannfrau direkt vor der Nase. Bei dem tollen Wetter war der Blick in alle Richtungen einfach umwerfend.


    Die herrliche Abfahrt durchs Kar ist pistenmäßig eingefahren und entsprechend gut zu fahren. Durch den Wald geht es lustig buckelig hindurch. Die Forststraße rutscht man halt so gut es geht hinunter - immer noch besser als hinuntergehen.


    Prognose:


    Die Forststraße dürfte in den nächsten Tagen weiter stark ausapern. Aber ab der Benzinkurve sollte der Schnee noch ziemlich lange halten.


    Gefahreneinschätzung:


    Heute keine.


    Exposition der Route: Nord und Nordost


    Sonstiges:


    So viele Leute hätten wir nicht erwartet. Anfangs war's echt ein bisschen viel. Oben im Kar hat es sich sehr gut verteilt.

    Und noch eine kleine Anekdote: Uns hat 2 Mal Philipp Reiter (Spitzenathlet aus Bad Reichenhall) überholt und war dann bei seinem dritten Anstieg mit uns am Gipfel. Ein sehr netter Typ :-)


    Fotos und GPX-Track:
    Dateiendung des Tracks umbenennen .gpx!

    Gipfel und Höhe: Kampenwand Ostgipfel, 1669 m, 1050 Hm


    Gebirge: Chiemgauer


    Art der Tour: Pistenskitour mit Gipfelanstieg


    Datum der Tour: 24. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Großer Parkplatz an der Festhalle in Aschau, 615 m , gebührenpflichtig 5 Euro (Automat).
    Der Parkplatz der Kampenwandbahn ist gesperrt.


    Tourenverhältnisse:


    Genügend Schnee für den Aufstieg auf der Piste bis zur Steinlingalm. Der Schnee war heute Morgen noch sehr hart, aber nicht vereist.


    Von der Steinlingalm bis zu den Kaisersälen gibt es eine gute Spur durch den lichten Wald mit tollen Aussichten in den Chiemgau. Unter den Kaisersälen Skidepot und zu Fuß bis zum Gipfel. Ist gut machbar. Man muss in den Kaisersälen an zwei Stellen auf tiefe Löcher im Schnee zwischen den Steinblöcken achten und auf den paar ungesicherten Meter nach dem Stahlseil bis zum Kreuz etwas Vorsicht walten lassen.


    Die mit phantastischen riesigen Schneekristallen verzierten Kaisersäle waren echt umwerfend schön. Wenn jemand weiß, wie sich diese Art von Schneekristallen bilden, dann freue ich mich über eine Info darüber.


    Am Gipfel ein super Blick in alle Richtungen. Unterm Kreuz haben wir uns aber nur kurz aufgehalten, weil immer wieder Eis- und Schneebrocken herunterfielen. Wir wollten keine Gnackwatschn, wie das Andreas84 so schön ausgedrückt hat ;-)


    Die Abfahrt bis zur Steinlingalm war super. Gesetztes Pulver, oben noch ziemlich locker und unten vor der Steinlingalm mit leichter Kruste, wenig zerfahren und sehr gut zu fahren. Die Piste ist vollkommen eingefahren und im Schatten noch ziemlich hart, an sonnigen Stellen war am frühen Vormittag schon ein wenig angefirnt. Je weiter man runter fährt, desto buckeliger wird sie. Ab ca. 900 m schauen an einigen Stellen der Untergrund und Pflastersteine raus. Die Stellen sind gut zu umfahren, aber man muss halt aufpassen, dass man da nicht drüberbrettert.


    Prognose:


    Wird wohl mit den höheren Temperatur im untersten Teil langsam schlechter werden. Weiter oben dürften die Schneemengen noch ein Weilchen gut ausreichen.


    Gefahreneinschätzung:


    Keine besonderen Gefahren, außer die freien Stellen mit Pflastersteinen auf den untersten 300 Höhenmetern.


    Exposition der Route: West und Nord


    Sonstiges:


    Wir waren ziemlich früh dran. Beim Aufstieg bis zur Steinlingalm waren wenige Leute unterwegs, aber schon auch eine Handvoll, die herunterfuhren. Ab Steinlingalm bis zum Gipfel EINSAMKEIT!
    Bei der Abfahrt kamen uns dann richtig viele Leute entgegen und der Parkplatz war voll.


    Fotos und GPX-Track (ganz unten):

    Gipfel und Höhe: Mühlhornwand, 1658 m, 950 Hm


    Gebirge: Chiemgauer


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 21. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Großer Parkplatz kurz vor Sachrang, 735 m, gebührenpflichtig 5 Euro (Automat)


    Tourenverhältnisse:


    Immer noch bester Pulver. Winterwonderland mit einem halben Meter Schnee auf den Dächern der Hütten und schneebedeckten Bäumen.


    Aufstieg über Rodelbahn mit Abkürzern durch den Wald. Auf 1250 m links die Rodelbahn verlassen und Aufstieg über Schreckalm zum Gipfel.


    Rodelbahn bis auf Höhe von 900 m geräumt. Leider an manchen Stellen bis zu den Steinchen. Weiter oben Rodelbahn sehr gut schneebedeckt und flach gefahren.


    Aufstiegshänge in schöner Spur durch tiefen Schnee. Toller Gipfelblick auf den Geigelstein.


    Abfahrt über die Hänge immer noch im besten tiefem Pulver. Hänge schon zerfahren, aber der Schnee ist so fluffig, dass es wurscht ist. Es fanden sich zwischendurch auch noch unberührte Stellen. Wunderbar :-)


    Abfahrt über die Rodelbahn ging problemlos, ab 900 m kann man mit etwas Vorsicht die vom Schneepflug rasierten Stellen umfahren.


    Prognose:


    Das bleibt noch so.


    Gefahreneinschätzung:


    Lawinenlagebericht beachten.


    Exposition der Route: Südwest


    Sonstiges:


    Wir gehörten zu den ersten am Gipfel und haben beim Aufstieg wenige Leute getroffen. Bei der Abfahrt kamen uns dann relativ viele Leute entgegen (mit Ski, Schlitten, Schneeschuh oder zu Fuß).


    Um 7 Uhr morgens erst wenige Autos auf dem Parkplatz. Nach der Skitour war der Parkplatz voll und einige Autos warteten auf frei werdende Plätze (auch für die Loipe). An der Straße zwischen Sachrang und Innerwald parkten einige Autos am Straßenrand und an Bushaltestellen. Ein Polizist verteilte Strafzettel.


    Fotos und GPX-Track (ganz unten):

    Gipfel und Höhe: Setzberg, 1706 m, Blankensteinsattel, 1687 m, 1300 Hm


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 20. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplatz Hufnagelstube, 955 m, kostenlos
    Zufahrt über Sutten-Mautstraße 3 Euro
    Weitere Parkplätze an der Suttenbahn, ca. 300 weiter, gebührenpflichtig 5 Euro


    Tourenverhältnisse:


    UNGLAUBLICH!! Das waren die bisher besten Schneeverhältnisse dieses Winters! Massenhaft fluffigster Sahne-Neuschnee. Bei der Abfahrt sind wir bis zu 70 cm im frischesten Neuschnee eingesunken. Fast ununterbrochen schneite es schönste Flocken, die zwar die Sicht beeinträchtigten, aber dafür hatten wir bei den Abfahrten in großen Teilen entsprechend schönen frischen Puder. Man hörte die Leute bei der Abfahrt immer wieder juchzen :-)


    Aufstieg von der Hufnagelstube bis zum Setzberg. Erst die perfekt schneebedeckte Forststraße entlang, dann über gute, tiefe Spuren im sonst unberührten Tiefschnee bis zum Wallberghaus und zum Setzberg. Beginn des Aufstiegshangs ab Wallberghaus linkerhand im Aufstiegssinn abgeblasen. Da muss man bei der Abfahrt aufpassen. Oberhalb vom Wallberghaus keine Sicht, Gipfelkreuz war erst im letzten Moment sichtbar. Es waren eher viele Leute unterwegs, aber es verteilte sich gut.


    Die Abfahrt bis zum Wallberghaus gestaltete sich durch die Nebelwand etwas spannender. Danach ausreichende Sicht, um gscheid abfahren zu können. Ein unglaublicher Genuss im frischen, tiefen Powder, der mir bis in mein Gesicht stob - ich gehöre aber auch zur kleineren Version Mensch ;-)


    Ab Abzweig Brücke auf 1200 m auffellen und Aufstieg zum Blankensteinsattel. Hier waren sehr wenige Leute unterwegs. Wir waren größtenteils alleine. Auf der Spur lagen schon wieder einige cm Schnee, da es ja fast ununterbrochen schneite. Eine Wahnsinnsstimmung.


    Abfahrt vom Blankensteinsattel Richtung Riederecksee wieder im genialen tiefen Powder. Kurzer Gegenanstieg zum Riederecksattel und dann über Sahnehänge, durch Wald und über die Forststraße bis zum Parkplatz.


    Prognose:


    Das bleibt noch so.


    Gefahreneinschätzung:


    Lawinenlagebericht beachten.


    Exposition der Route: alle


    Sonstiges:


    Um 7:30 Uhr war der Parkplatz an der Hufnagelstube schon voll. Der Parkplatz an der Suttenbahn war noch ziemlich frei. Beide Parkplätze waren nicht geräumt.


    Zurück am Parkplatz lag auf dem Auto 10 cm Schnee und wir hatten etwas Schwierigkeiten aus dem tiefen Schnee herauszukommen.


    Fotos und GPX-Track (ganz unten):

    Gipfel und Höhe: Brauneck, 1555 m, 840 Hm


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Pre-Work-Skitour


    Datum der Tour: 18. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Großer Parkplatz an der Brauneckbahn, 710 m, gebührenpflichtig: 5 Euro. Heute hat niemand kassiert.


    Tourenverhältnisse:


    Beste Schneeverhältnisse, da gebe ich BernhardAdmin völlig recht. Frischer trockener, leichter Neuschnee. Heute Nacht hat es wieder frisch geschneit, wenn auch nicht so ergiebig wie gestern. Durchgehend sehr gute Schneedecke auf vernünftiger Unterlage.


    Auf den Bäumen und Hüttendächern liegt schön viel Schnee und macht richtig Stimmung.


    Aufstieg über Garlandpiste während die ersten Superfrühaufsteher:innen beinahe lautlos im Tiefschnee an uns vorbei abfuhren. Unten war die Sicht noch ok. Ab Speichersee stiegen wir im Nebel auf.


    Abfahrt bis ca. 1000 m durch besten lockeren Tiefschnee unter dem die gestrigen Abfahrtsspuren sichtbar waren. Eine Reihe frischer Abfahrtsspuren gab es schon, aber das Fahrgefühl war trotzdem herrlich. Keine besondere Vorsicht notwendig, da die Unterlage absolut verlässlich schneebedeckt ist und Schneehaufen und Spuren weich wie Butter waren.


    Unter 1000 m hat es weniger geschneit, kein Tiefschnee mehr, Piste abgefahrener, aber noch sehr gut.


    Der Streidlhang, der letzte Hang bis zum Parkplatz, war kein Genuss mehr. Zur Auswahl gab es: Langsames Vorwärtskommen durch tief zerfurchten verharschten Schnee oder Fahren über ein hartes Waschbrett ;-)


    Relive-Video von der Tour: https://www.relive.cc/view/vPOpYkWgNR6


    Prognose:


    Bleibt noch ein Weilchen super.


    Gefahreneinschätzung:


    Steiler Osthang unterm Brauneck im Moment nicht zum Aufstieg geeignet wegen hoher Lawinengefahr.


    Exposition der Route: Nordost


    Sonstiges:


    Zum Glück waren heute die Straßenverhältnisse bei der Anfahrt vollkommen in Ordnung - im Gegensatz zu gestern.


    Schon früh morgens einige Leute unterwegs. Deutlich mehr los als gestern am Hirschberg.

    Gipfel und Höhe: Rauheckalm, 1490 m, 715 Hm => Skitour Hirschberg


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 17. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplatz Hirschberglifte, 775 m, in Point, gebührenpflichtig: 4 Euro mit Schranke, Automat am Liftstüberl, geöffnete Toiletten am Liftstüberl


    Tourenverhältnisse:


    Das sehr frühe Aufstehen heute hat sich total gelohnt. Bestes sehr tiefes Pulver.


    Aufstieg in kürzlich gespurter, ca. 60 cm tiefer Spur, gestrige Abfahrtsspuren waren wieder zugeschneit, nur eine Handvoll Leute getroffen, totale Ruhe während dicke Schneeflocken vom Himmel fielen. Ein Traum, allerdings ohne Sicht ;-)


    Aufstieg nur bis etwas über der Rauheckalm, weil wir wegen des Verkehrs schon recht spät dran waren und wir die erste Spur in den obersten Hang ziehen wollten ;-)


    Abfahrt einfach traumhaft in tiefstem Champagnerpulver, siehe https://www.relive.cc/view/vYvEjGNmXwO
    Ein bisschem muss man schon auf den Untergrund achten, denn die Unterlage fehlt einfach und Steinkontakt ist möglich. Ist mir aber nur einmal passiert.


    Unten war der Schnee dann nicht mehr ganz so fluffig, die untersten 150 Höhenmeter war er schon merklich schwerer und sogar leicht pappig.


    Prognose:


    Ein bisschen mehr wird es noch schneien. Dürfte noch genussvoll bleiben.


    Gefahreneinschätzung:


    Bei der Abfahrt von der Rauheckalm Abstand vom steilen Osthang halten und Lawinenlagebericht beachten.


    Exposition der Route: Ost


    Sonstiges:


    Die Anfahrt mit dem Auto bei den heutigen, frühmorgendlichen Straßenverhältnissen war wirklich nicht zu empfehlen. War mehrfach in richtig blöden Rutschsituationen. Aber der Schnee auf der Tour heute hat alles wieder wettgemacht.



    Fotos und GPX-Track (ganz unten):

    Gipfel und Höhe: Brauneck, 1555 m, 840 Hm


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Pistenskitour


    Datum der Tour: 13. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Großer Parkplatz an der Brauneckbahn, 710 m, gebührenpflichtig: 5 Euro
    Heute hat niemand kassiert.


    Tourenverhältnisse:


    Aufgrund von Schneemangel, dem angesagtem starkem Wind aus Südwest und meinem dringenden Wunsch gscheid runterfahren zu können, bin ich wieder mal auf einem der unvermeidlichen vier Skigebiete südlich von München unterwegs und wurde nicht enttäuscht ;-)


    Noch gute Schneeunterlage von unten bis oben. Hart, aber kein Eis, natürlich alles eingefahren und die Buckel zum Teil abgefahren. Keine Gefahr von Steinkontakt bei der Abfahrt.


    Aufstieg:


    Den Streidlhang hoch (der Zielhang hat nicht mehr genügend Schnee) und über die Weltcupabfahrt hinauf. Die erste Steilstelle auf ca. 1000 m ging für mich noch ohne Harscheisen. Andere hatten die da schon dran. Auf 1060 m ist ein weiteres steiles Stück, das man aber bequem auf dem Wanderweg (ca. 5 m lange Tragestelle ohne Schnee) links herum umgehen kann.


    Ab 1250 m (Höhe Speichersee) habe ich die Harscheisen auch angelegt, denn da wird es doch einigermaßen steil, der Schnee war am frühen Vormittag noch recht hart und ich wollte mich nicht in die Gruppe der abrutschenden Sportskolleg:innen einreihen. So ging es komfortabel und ohne Rutscherei nach oben.


    Bin unterm Panoramarestaurant nach rechts gequert, da am Restaurant vermutlich kaum Schnee liegt.


    Entgegen der Prognose am Gipfel kaum Wind und wie erwartet ein phantastisches Panorama vom Fockenstein über Guffert bis zur Zugspitze.


    Abfahrt:


    Vom Panoramarestaurant die sehr steile Abfahrt links von der Weltcupabfahrt war noch ein klein wenig ruppig (diesen sehr steilen Hang sind doch tatsächlich masochistisch veranlagte Skitouren-Eltern mit Kindern hinaufgestiegen). Danach wunderbarer Firn, unten wurde es sulziger. Insgesamt ein richtiger Genuss.


    Zum Teil buckelig, aber nichts extremes. War viel besser als erwartet.


    Link zum Relive-Video der Tour: https://www.relive.cc/view/vLqeG2rmnRO


    Prognose:


    Wird sicher besser, wenn es jetzt bald ordentlich schneit. Juhuu!


    Gefahreneinschätzung:


    Heute keine. Alles fest eingefahren.


    Exposition der Route: Nordost


    Sonstiges:


    Der Idealhang sieht noch sehr gut aus.


    Es waren schon einige Leute unterwegs, aber am Vormittag hielt es sich in Grenzen und man hatte kein Gefühl von Massenansturm. War eine sehr entspannte Atmosphäre.


    Fotos und GPX-Track (ganz unten):

    Gipfel und Höhe: Sattel zwischen Rauhkopf und Tanzeck (1550 m), Bergstation Taubensteinbahn (1611 m), 1000 Hm


    Gebirge: Bayerische Vorberge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 10. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplatz am Spitzingsee unter der Taubensteinbahn (1089 m), heute ohne Parkwächter, normalerweise 5 Euro Gebühr.
    Alternativ: Parkplatz an der Taubensteinbahn (1098 m), 5 Euro Gebühr mit Automaten/Parkster


    Tourenverhältnisse:


    Herrlicher körniger Neuschnee, allerdings war ich um die Mittagszeit und frühen Nachmittag bei dichtem Schneetreiben, starkem Wind und vielen Wolken unterwegs, weshalb ich meine Route ändern und kürzen musste.


    Route:
    1. Parkplatz bis zum Sattel zwischen Tanzeck und Rauhkopf
    2. Abfahrt bis Parkplatz
    3. Aufstieg zur Bergstation der Taubensteinbahn
    4. Abfahrt bis Parkplatz


    Der Lochgraben ist durch den Neuschnee völlig problemlos im Anstieg. Bis zum Grat zwischen Tanzeck und Rauhkopf alles sehr gut griffig, vollständig und mit genügend Schnee bedeckt. Die Spuren oberhalb der Schönfeldalmen waren zum Teil ganz verweht und mit Neuschnee bedeckt, so dass ich streckenweise selbst spuren musste/durfte. Ein richtiger Aufstiegsgenuss heute - abgesehen vom Wetter ;-)


    Der Hang hinauf zum Tanzeck ist sehr abgeblasen. Abfahren ist hier nach Aussage von zwei entgegenkommenden Skitourengeherinnen nicht möglich. Ich wollte eigentlich zum Tanzeck und dann auf der anderen Seite zur Krottentaler Alm, aber oben hingen dichte Wolken. Dann eben über den Grat zum Rauhkopf. Auf dem Grat liegt zwar auf einem schmalen Streifen viel Schnee, aber der Hang unter dem Rauhkopf ist auch völlig abgeblasen.


    Am Grat herrschte sehr starker Wind, dann wurde die Sicht auch noch plötzlich so schlecht, dass ich kurzerhand abgefellt habe um abzufahren. Wobei Abfahrt für die ersten 150-200 Hm nicht das richtige Wort ist, denn im whiteout (kein Konstrast, völlig diffuses Licht) konnte ich nicht mehr erkennen, ob es bergauf oder bergab ging und ob ich schon stand oder noch fuhr. Da kamen schnell Schwindelgefühle, egal wie langsam ich fuhr, sehr unangenehm.


    Nach ca. 200 Hm war die Sicht wieder klarer. Da konnte ich wieder fahren und die eigene Spur in das Pulver zeichnen :-). Der Lochgraben ist auch in der Abfahrt kein Problem. Alles sehr zerpflügt, aber so viel Schnee, dass auch hier das Abfahren Spaß macht. Kein Steinkontakt.


    Da das Wetter aufzureißen schien, bin ich dann noch hoch Richtung Taubenstein. Oben jedoch wieder sehr starker Wind und schlechte Sicht, daher heute ohne Gipfelkreuz, nur bis zur Bergstation und dann durch schönen Pulver wieder runter.


    Obwohl viel Schnee liegt, fehlt eine sichere Unterlage. Schnell hinunterwedeln ist etwas kritisch, da man doch etwas Vorsicht walten lassen sollte, um keine Steine oder sonstigen möglichen Hindernisse zu erwischen.


    Prognose:


    Es soll ja noch etwas schneien... Dann sollte es noch einige Zeit gut machbar sein.


    Gefahreneinschätzung:


    Der Untergrund ist nicht durchgängig verlässlich und sicher. Auf der Abfahrt auf mögliche Steine und Hindernisse unter der Neuschneeschicht aufpassen. Ansonsten bei normaler Routenwahl keine.


    Exposition der Route: West und Nordwest


    Sonstiges:


    Sehr wenige Leute unterwegs - war aber auch sehr durchwachsenes Wetter.


    Eine Schneefräse und ein Bagger haben für Holzarbeiten eine breite Schneise auf dem flachen Stück auf Höhe der Schwarzenkopfhütte freigelegt. Ist aber Platz genug daneben zum Gehen/Fahren.


    GPX-Track: 2021.03.10-Rauhkopfsattel_Taubenstein.gpx


    Fotos: Fotos von den kurzen Augenblicken mit einigermaßen Sicht:

    Gipfel und Höhe: Kreuzjoch (Bergstation Kandahar-Express), 1688 m, 975 Hm


    Gebirge: Wetterstein


    Art der Tour: Pistenskitour


    Datum der Tour: 6. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplatz an der Hausbergbahn, 727 m. Gebührenpflichtig: 15 Euro


    Tourenverhältnisse:


    Neuschnee!! Wer hätte das noch zu träumen gewagt! Sehr leicht und fluffig, unten wenige cm, oben ca. 20 cm.


    Aufstieg (über Tonihütte, Trögltunnel, Kreuzalm zum Kreuzjoch):


    Ski anschnallen direkt an der Schneezunge an der Talstation der Hausbergbahn. Unterhalb des Abzweigs zur Tonihütte (auf ca. 980 m) lag der Neuschnee heute Morgen nur als leicht gezuckerte Dekoration auf der Piste und auf den Bäumen. Die aperen Stellen waren zwar weniger sichtbar, aber im Grunde genauso aper wie vorher. Das Gehen fühlte sich aber schon hier unten viel besser an als auf dem Harsch der letzten Tage.


    Oberhalb von 1000 m wurde der Neuschnee dann richtig merkbar. Der flache Weg nach der Tonihütte ist jetzt wieder vollständig schneebedeckt. Die Hänge ein Stück weiter oben hatten heute Morgen nur zwei einsame Aufstiegsspuren im unberührten Schnee. Das Geräusch beim Gehen durch den Trögltunnel erinnert an die letzten Skitouren auf Harsch. Heute zu keinem Zeitpunkt Harscheisen notwendig.


    Abfahrt (über Kandahar, Tröglhütte, Drehmöser, Hornabfahrt):


    Tiefschnee auf der Kandahar! Zwar schon etwas zerfahren, aber trotzdem wow!


    Auf dem flachen Stück vor dem Drehmöser musste ich vor lauter Tiefschnee mit den Stöcken anschieben.


    Bei der Hornabfahrt ist der erste Hang noch super zu fahren. Der flockige Neuschnee ein Genuss, der vereiste Untergrund ist aber immer wieder zu spüren. Das zweite, steile Hang ist buckelig und der frische Schnee staubt eigentlich nur auf dem vereisten Buckeln. Geht aber gut zum Abfahren (Für's Aufsteigen ungeeignet, da sind einige arg gerutscht). Das Stück ab Abzweig Tonihütte (ca. 980 m) hat viele apere Stellen und man muss sehr gut aufpassen, nicht über Gras/Erde/Steine zu fahren. Mit etwas Vorsicht aber möglich.


    Prognose:


    Wenn's nicht wärmer wird, bleibt's noch ein bisserl.


    Gefahreneinschätzung:


    Unverhofftes Bremsen und zerkratzte Ski durch apere Stellen ganz unten. Ansonsten keine.


    Exposition der Route: Nord und Nordost


    Sonstiges:


    Beim Aufstieg am frühen Vormittag auf dem Anstieg über die Tonihütte streckenweise sogar einsam. Aber wie zu erwarten waren insgesamt viele und später sehr viele Leute unterwegs.


    GPX-Track:

    Gipfel und Höhe: Vogelsang, 1563 m, 910 Hm (mit Zwischenabfahrt und Wiederaufstieg)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Pistenskitour


    Datum der Tour: 3. März 2021


    Ausgangspunkt:


    Waldkopfstüberl, einige kostenfreie Parkplätze direkt der Straße und kostenpflichtiger Parkplatz am Lift, 5 Euro


    Tourenverhältnisse:


    Vom Waldkopfstüberl zum Kitzlahnerkopf aufgestiegen, dann nach Grafenherberg abgefahren. Dann von Grafenherberg wieder aufgestiegen bis zum Vogelsang und zum Waldkopfstüberl abgefahren.


    Schnee von unten bis oben auf der Route, aber nur auf der Piste. Daneben bis 1400 m kaum mehr Schnee. Am Nachmittag grobkörniger Sulz, gut zum Aufsteigen und schön zum Abfahren.


    Die Abfahrt nach Grafenherberg ist noch in perfektem Zustand und macht richtig Spaß. Wurde gut beschneit und offensichtlich erst vor kurzem präpariert.
    Die Abfahrt zum Waldkopfstüberl ist gut fahrbar, aber halt in großen Teilen Ziehweg.


    Ich würde empfehlen, in Grafenherberg zu parken und ggf. von dort zweimal aufzusteigen und abzufahren. Diese Abfahrt lohnt sich einfach deutlich mehr als die zum Waldkopfstüberl.


    Die Querung und der Aufstieg zum Vogelsang geht bis zur Bergstation des Vogelsanglifts sehr gut. Ich habe dort die Ski abgeschnallt und sie bis zum Gipfel getragen. Man kann auf dem schmalen Grat größtenteils auf Gras gehen. Andere sind mit Ski hochgegangen, hatten aber an dem etwas steileren und abgefahrenen Hang ihre Schwierigkeiten. Die kleinen Gipfelfelsen des Vogelsang sind schneefrei. Man kann aber direkt unter den Felsen losfahren.


    Prognose:


    Mit ein wenig Neuschnee und kühleren Temperaturen sicher noch ein Weilchen nutzbar.


    Gefahreneinschätzung:


    Keine, denn die Gefahr eines Sonnenstichs ist nun gebannt.


    Exposition der Route: Nord und Nordost


    Sonstiges:


    Die Waldkopfbahn lief und transportierte den Jugendkader eines Skiclubs nach oben, der dann die abgesperrte Waldkopfabfahrt hinunterdüste.


    Nicht unerwartet an einem Mittwoch Nachmittag, aber doch beeindruckt war ich vom hohen Altersdurchschnitt der TourengeherInnen. Aber auch ein paar Kinder unterwegs. Sogar ein Vater, der sein Kind bis zum Kitzlahnerkopf an einem Band hochzog!


    GPX-Track: 2021.03.03-Sudelfeld_Vogelsang.gpx

    Gipfel und Höhe: Kreuzalm, 1590 m, 865 Hm


    Gebirge: Wetterstein


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 28. Februar 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplatz an der Hausbergbahn, 727 m. Gebührenpflichtig: 15 Euro


    Tourenverhältnisse:


    Aufstieg:


    Ganz unten liegt eigentlich kein Schnee mehr, aber eine Schneezunge bis zur Talstation der Hausbergalm ist noch erhalten. Aufstieg also ab Parkplatz mit Ski möglich.


    Bis oberhalb der Tonihütte größere apere Stellen und zwischendurch auch mal ein tieferes Loch im Schnee, alles Harsch, aber auch ohne Harscheisen gut zu gehen. (Ich habe mir an einer Stelle eingebildet, dass ich an der Seite der Piste auf der Skikante aufsteigen will und habe einen nicht ganz eleganten Rückwärtspurzelbaum hingelegt. Wäre ich sauber auf Fellreibung in der Mitte die Steigung hochgegangen, wäre das die sicherlich bessere Alternative gewesen.)


    Auf ca. 1300 m (westlich vom Drehmöser) biegt die Piste scharf nach rechts oben ab. Für dieses ziemlich steile und ziemlich verharschteStück habe ich kurzzeitig die Harscheisen bemüht und war sehr froh drum. Die Leute ohne Harscheisen hatten an der Stelle doch einige Probleme.


    Gleich nach dem kurzen, steilen Hang kann man die Harscheisen wieder abnehmen. Dann geht es mit fantastischem Blick auf die Alpspitze einfach und problemlos zur Kreuzalm - oder zum Kreuzjoch oder zum Kreuzeck oder für etwas ambitioniertere SkitourengeherInnen auch bis zur Alpspitze selbst. Der Schnee ist hier oben eindeutig besser, nicht mehr so harschig, sondern griffig und sehr angenehm zu gehen. Ich nehme an, die Pisten sind einfach noch super gut präpariert vom Kandahar-Rennen.


    Der Blick von den verschiedenen Kreuzdingsen (alm/-joch/-eck) auf die Alpspitze und alles drumherum bei der gleißenden Sonne und dem zwar spärlichen, aber doch sichtbaren Neuschnee ist schon echt genial.


    Abfahrt:


    Bis kurz vor dem Drehmöser perfekt präparierte Piste und sehr gut fahrbarer Schnee. Nicht zu hart, kein Eis, einfach richtig gut. Ab Drehmöser wird es dann echt ruppig. Die Kochelbergabfahrt war morgens um 10:30 Uhr betonhart und hat ausgeprägte Buckel, so dass an steileren Abschnitten eine gewisse Vorsicht in der Fahrweise durchaus empfehlenswert ist. Aber immerhin bis unten gut schneebedeckt ohne apere Stellen.


    Prognose:


    Ist sicher noch ein Weilchen nutzbar, aber unten werden die aperen Stellen immer größer. Oben bleibt es wahrscheinlich noch länger richtig schön.


    Gefahreneinschätzung:


    Stürze beim Aufstieg, Stürze bei der Abfahrt. Aber wenn man aufpasst, eigentlich keine.


    Exposition der Route: Nord und Nordost


    Sonstiges:


    Schon morgens gegen 8 Uhr nicht alleine unterwegs, aber noch sehr ruhig. Bei der Abfahrt gegen 10:30 Uhr stiegen Massen auf.


    GPX-Track: 2021.02.28-Skitour_Kreuzalm.gpx

    Gipfel und Höhe: Brauneck, 1555 m, 850 Hm


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 27. Februar 2021


    Ausgangspunkt:


    Großer Parkplatz am Jaudenhang in Wegscheid, 720 m. Gebührenpflichtig: 5 Euro
    Heute hat niemand kassiert.


    Der Parkplatz am Draxlhang kostet auch 5 Euro. Dort sind Kassenautomaten.


    Tourenverhältnisse:


    Wie die Schneeverhältnisse sind? Also, schöner Schnee ist was anderes. Aber es gibt zumindest Schnee. Ist zwar alt, hart, verschmutzt (da hat die homöopathische Dosis Schnee heute Nacht auch nichts daran geändert) und die Pisten haben extreme Buckel, aber man nimmt, was man hat ;-)


    Ich hatte keinen Steinkontakt, wäre aber durchaus möglich gewesen.


    Aufstieg:


    Über den Jaudenhang aufgestiegen, der schneemäßig gar nicht mehr gut aussieht. Bin auf der Spur unter dem Schlepplift hoch, weil es dort präpariert war. Der Übergang zum Draxlhang ist schneefrei und mit einem Band abgesperrt. Der Draxlhang dagegen ist von unten bis oben gut schneebedeckt. Durch den Regen durchfeuchteter Schnee, kein Eis.


    (Wenn man nicht in aller Frühe aufsteigt, ist der Jaudenhang womöglich gesperrt. Heute Vormittag als ich hinunterfuhr, war er abgesperrt, es trainierten dort Jugendliche auf Snowboards und der Lift lief)


    Der Aufstieg über die Piste bis zum Gipfel ging problemlos. Habe meine Klappharscheisen an den alten Steinski ein paar Mal an steilen Stellen genutzt, aber es geht auch ohne. Griffiger, nicht allzu harter Schnee.


    Nur direkt am Panoramarestaurant auf dem Seilbahntouristenweg liegt kaum Schnee. Drüber bis zum Gipfel alles schneebedeckt.


    Abfahrt:


    Im Nebel abfahren ist halt nur naja. Vom Schnee her wäre es eigentlich ganz gut gegangen. Der Schnee war schon am Gipfel etwas weich und wurde nach unten hin immer sulziger. Gut zu fahren, nur die sehr steilen Buckel wurden sogar mir als Buckelfan irgendwann zu viel. Sehr wenige eisige Stellen, die problemlos umfahrbar sind.


    Prognose:


    Keine großartige Änderung in Sicht. Langsames Dahinschmelzen der Unterlage ist zu erwarten.


    Gefahreneinschätzung:


    Heute Morgen keine. Alles fest eingefahren.


    Exposition der Route: Ost und Südost


    Sonstiges:


    Sehr wenige Leute am frühen Morgen. Kein Wunder, denn es nieselte anfangs und war den ganzen Vormittag neblig. Bei der Abfahrt kamen mir jedoch ziemlich viele Leute entgegen, die aber - wenn man der Webcam Glauben schenken darf - wohl auch nur Nebel am Brauneck gehabt haben.


    GPX-Track:

    Gipfel und Höhe: Rosskopf 1580 m und Stümpfling 1506 m, 850 Höhenmeter


    Gebirge: Spitzinggebiet


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 26. Februar 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplatz am Kurvenlift, gebührenpflichtig 5 Euro.


    Morgens um 7 Uhr war der Parkwächter noch nicht da, hat aber dann bei der Ausfahrt kassiert.


    Der Parkplatz am Lyralift kostet auch 5 Euro.


    Tourenverhältnisse:


    Noch erstaunlich gute Schneeverhältnisse ab Parkplatz, kein Steinkontakt, wenige apere, gut umgehbare bzw. umfahrbare Stellen. Ich hätte im Nachhinein anstatt der alten, schweren Steinski auch die leichten, "guten" Ski nehmen können.


    Erster Aufstieg vom Parkplatz Kurvenlift bis Rosskopf: Erster steiler Buckelhang ging nur mit Harscheisen. Sonst alles ohne Harscheisen machbar, Schnee meist in Form großer Eiskörnchen. Bin über die Jagahüttn gegangen, weil es da schon sonnig war. Manche haben den schattigen, steilen und sicher total verharschten Hang direkt zur Stümpflingalm genommen.


    Für die total vereiste Kurve direkt unter der Stümpflingalm habe ich meine Ausklappharscheisen an den alten Steinski nochmal genutzt. Wäre aber wahrscheinlich auch ohne gegangen.


    Erste Abfahrt vom Roßkopf zum Parkplatz Lyraalm: Ziehweg zur Jagahüttn morgens um kurz nach 8 Uhr noch sehr vereist. Osthang noch recht ruppig, aber trotzdem gut zu fahren. Ab Bergstation Kurvenlift sehr schöner Firn bis zum Parkplatz an der Lyraalm.


    Zweiter Aufstieg von der Lyraalm zum Stümpfling: Gegen 9 Uhr schon alles etwas aufgefirnt, griffig und angenehm aufzusteigen, da noch nicht zu warm.


    Zweite Abfahrt vom Stümpfling bis zum Parkplatz am Kurvenlift: Perfekter Firn! Ein herrlicher Genuss! :-) Nur das schattiges Stück ab 1280 m bis 1200 m noch etwas eisig.


    Zum Großteil sind Buckel auf der Piste, aber meist nicht zu sehr ausgeprägt.


    Prognose:


    Bleibt noch paar Tage so.


    Gefahreneinschätzung:


    Abrutschen beim Aufstieg an steilen Buckeln. Lawinengefahr morgens sehr gering. Pisten eingefahren.


    Exposition der Route: Ost, Nord, Nordost


    Sonstiges:


    Ich würde für einen frühen Aufstieg eher den Parkplatz an der Lyraalm empfehlen, weil die Piste da schon viel früher Sonne hat und auffirnt als die Piste vom Kurvenlift.


    Zwei Leute, die von Sutten aufgestiegen sind, haben mir gesagt, dass es dort total vereist und kein Spaß im Aufstieg war. Abfahren würden sie dort frühestens ab 11/12 Uhr, wenn es dort etwas auffirnt.


    Morgens zwischen 7 und 8 Uhr fast ganz alleine. Ab 9 Uhr einige Leute, aber auch um 10:30 Uhr noch keine vollen Parkplätze, keine Massen, alles total entspannt.




    GPX-Track: 2021.02.26-Rosskopf und Stuempfling.gpx

    Gipfel und Höhe: Hählekopf, 2058 m, 850 Hm


    Gebirge: Allgäuer Alpen, Kleinwalsertal


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 22. Februar 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplatz an der Auenhütte in Wäldele, Hirschegg, 1273m. 15 Euro Parkgebühr (20 Euro für Camper und am Wochenende)


    Tourenverhältnisse:


    Überall im Kleinwalsertal schön viel (wenn auch alter) Schnee.


    Aufstieg:


    Morgens gefrorener Harsch. Auf dem sich ziehenden Ziehweg bis zur Melköde gut geh- und fahrbar (einige Stellen bergab).


    Der kurze, steile lawinengefährdete Hang über der Melköde bis man wieder in den Wald quert war sehr verharscht, buckelig und ohne Harscheisen kaum machbar. Im Wald gibt es noch eine kurze Stelle, wo Harscheisen helfen.


    Sobald man auf den freien, weiten und sanften Hängen unter dem beeindruckenden Hohen Ifen und in Richtung Hehlekopf ist, alles wunderbar zu gehen. Da kommt man Skitourentrance ;-)


    Nur das allerletzte Stückchen auf den Gipfel ist sehr steil. Am Grat hat man schwindelerregende Tiefblicke auf die andere Seite. Ich habe die für die letzten 5 Höhenmeter die Ski abgeschnallt und bin zu Fuß hoch. Der Gipfel selbst ist eisbedeckt. Da muss man höllisch aufpassen, um nicht auszurutschen. Das wäre da bei den Abgründen und steilen Hängen gar nicht gesund...


    Vom Gipfel ist der Blick in alle Richtungen einfach umwerfend schön. Ein kalter Wind hat uns aber relativ schnell davon überzeugt, etwas tiefer Pause zu machen.


    Abfahrt:


    Die Hänge bis zur äußerst pittoresken Ifersguntalpe (mit kleiner Kapelle und Glockentürmchen) je nach Hangseite windgepresster Pulver oder etwas harschig. An der Ifersguntalpe haben wir Pause gemacht und abgewartet, dass der Schnee noch etwas weicher wird.


    Im Wald und der Ziehweg bis zur Auenhütte je nach Sonneneinstrahlung noch hart oder schon sulzig, aber alles sehr gut zu fahren.


    Prognose:


    Bleibt vorerst so.


    Gefahreneinschätzung:


    Frühes Losgehen empfohlen. Die ersten Hänge oberhalb vom Ziehweg sind lawinengefährdet.


    Exposition der Route: Ost


    Sonstiges:


    Wahnsinnsausblicke hat diese Tour. Toll anzusehen war auch, wie einige Leute vom Hohen Ifen zwischen den Felswänden hinunterfuhren.


    Fürs Kleinwalsertal gibt es derzeit keine Reisewarnung und keine Quarantänemaßnahmen bei der Rückreise.
    Die Übernachtung auf allen Parkplätzen und Camping sind im Kleinwalsertal verboten.


    GPX-Track: 2021.02.22-Skitour_Haehlekopf_Kleinwalsertal.gpx


    Lawinenhang über der Melköde


    Blick auf den Hohen Ifen
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    Vor der Ifersguntalpe
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    Sanfte Hänge Richtung Hählekopf


    Schattenspiele
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    Fast am Gipfel mit Abbrüchen Richtung Westen


    Steil geht es die letzten Meter zum Gipfel hoch
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    Gipfelblick nach Süden


    Licht und Schatten

    Gipfel und Höhe: Toreck, 2016 m, 920 Hm


    Gebirge: Allgäuer Alpen, Kleinwalsertal, aber eigentlich liegt der größte Teil der Tour in Bayern ;-)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 21. Februar 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplatz an der DAV-Selbstversorgerhütte Mahdtalhaus in Schwende/Riezlern, 1100 m. Gebührenfrei.


    Übernachtung auf allen Parkplätzen und Camping sind im Kleinwalsertal verboten.


    Tourenverhältnisse:


    Überall im Kleinwalsertal viel Schnee, siehe Tour auf die Güntlespitze gestern.


    Die Route ist anfangs sehr gut ausgeschildert, aber die Routenführung ist fast schon schikanös ;-) Wenn man eine breite Schneise im Wald oder eine bequeme Forststraße sieht, führt der ausgeschilderte Weg garantiert nicht da entlang, sondern direkt in den steilen Waldhang hinein über vereiste, abgefahrene Buckel.


    Aufstieg:


    Vom Parkplatz bis ca. 1400 m am frühen Morgen gefrorener Sulz vom Vortag. Da es nach dem ersten Stadl sehr steil und sehr unbequem hinauf geht, waren Harscheisen unabdingbar. Ab 1360 m ist die Wegführung wieder "normal" und man kann einfach und ohne Harscheisen aufsteigen.


    Wir haben uns an die Schilder des DAV gehalten, hatten aber auch den GPS-Track von Tourentipp, der noch sehr nützlich war. Anfangs bis ca. 1500 m sind die Schilder eine sehr gute Hilfe zur Orientierung. Dann heißt es plötzlich Ende der ausgeschilderten Routenempfehlung, aber da ist man schon zu weit gegangen. Wir mussten wieder ein Stück zurück gehen und recht steil nach oben queren, um auf den Aufstiegsweg zu kommen. Der richtige Einstieg ist auf 1380 m (haben wir bei der Abfahrt erkannt). Da öffnet sich der Wald und man steht auf einer großen Lichtung mit einem Verschlag mit Schilderbaum auf der rechten Seite. Hier durch die Waldschneise steil links hoch und dann rechts durch den Wald queren bis zur Grafenkürenalpe.


    Nach der Grafenkürenalpe geht man unter beeindruckenden Felswänden, im Schatten in der Früh auf hartem Schnee, in der Sonne auf weichem Schnee. Ab hier ein sehr genussvoller Anstieg ohne Schwierigkeiten mit immer phantastischeren Ausblicken unter anderem auf den Gottesacker mit dem Hohen Ifen.


    Das Ziel, das Toreck, ist der obere Teil einer spektakulär steil abfallenden Felswand, aber nicht wirklich ein Gipfel, weil es rechts und links ungefähr auf gleicher Höhe weitergeht.


    Abfahrt:


    Genuß pur! Leicht angefirnter Schnee auf weiten Hängen mit genialen Ausblicken.


    Sobald man in den Wald kommt, Wechsel zwischen aufgeweichtem Schnee an sonnigen Stellen und brettlharten Buckeln im Schatten in steilem Gelände. Im Wald zwei ganz kurze Tragestellen, wo der Schnee schon weggeschmolzen ist.


    Prognose:


    Bleibt vorerst so.


    Gefahreneinschätzung:


    Frühes Losgehen empfohlen. Im mittleren Teil der Route liegt der Weg unter lawinengefährdeten Hängen.


    Exposition der Route: Ost und Nordost


    Sonstiges:


    Am Mahdtalhaus kann man nach der Tour noch gemütlich in der Sonne sitzen und die Sachen trocknen lassen. Wer noch etwas zu Trinken und zu Essen dabei hat, kann das Mitgebrachte auf der Terrasse konsumieren.


    Für das ganze Kleinwalsertal gilt: Früh am Parkplatz sein ist sehr zu empfehlen. Die Parkplätze sind schätzungsweise gegen 8 Uhr schon voll. Bei der Einfahrt ins Kleinwalsertal wird das dann mit einem Leuchtschild angezeigt: "Alle Tourenparkplätze belegt".


    GPX-Track: t200647424_aufzeichnung am.gpx


    Fotos:


    Schilder, Schilder, Schilder. Eins hängt auf dem Kopf, da muss man sich halt vorstellen, wohin es zeigt, wenn es richtig rum hängt


    Verschlag auf der Lichtung beim Abzweig zur Grafenkürenalpe


    Route unter Lawinenabgängen


    Unter Steilwänden


    Blick auf den Hohen Ifen und den Gottesacker


    Blick zurück vom Toreck


    Man kann auch einfach noch weitergehen auf einen der anderen Zacken


    Blick vom Toreck Richtung Westen

    Gipfel und Höhe: Güntlespitze, 2092 m, 870 Hm


    Gebirge: Allgäuer Alpen, Kleinwalsertal


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 20. Februar 2021


    Ausgangspunkt:


    Parkplätze in Baad am Ortseingang, 1225 m. Gebührenpflichtig: 6 Euro (Automat)


    Übernachtung auf allen Parkplätzen im Kleinwalsertal verboten.


    Tourenverhältnisse:


    Viel Schnee, bis hinunter zum Parkplatz. Unten Hartschnee. Sobald die Sonne auf den Schnee brutzelt, durch die Wärme recht feuchter Schnee.


    Aufstieg:


    Im Vergleich zu den Bayerischen Voralpen liegt hier richtig viel Schnee. Unten war er morgens gefroren und entsprechend hart. Nach Überquerung des Durabachs geht es einen steilen Hang hinauf, an dem wir Harscheisen genutzt haben, weil vor uns alle ziemlich herumgeeiert sind. Danach in der Sonne griffig und etwas feucht.


    Alles recht einfach zu gehen, ein paar Mal quert man unschwierig einige Lawinenboller. Weiter oben wird es etwas steiler. Direkt unter dem Gipfel muss man einen extrem steilen Hang queren. Einige wenige Meter sind hier ein bisschen ausgesetzt, da sollte man schon sehr sicher gehen und schwindelfrei sein. Die kurze Querung danach bis zum Gipfel ist dann nicht mehr ganz so steil und unproblematisch.


    Das Skidepot ist nur wenige Meter unter dem Gipfel, der zu Fuß einfach zu erreichen ist. Vom Gipfel ohne Gipfelkreuz, aber mit Wegetafel, hat man einen phantastischen Rundumblick. Der Große Widderstein ist ganz nah.


    Abfahrt:


    Die steile und weite Flanke vom Gipfel bis zum Derrenbach war trotz recht feuchtem Schnee sehr gut abzufahren. Ein richtiger Spaß! Ab 1700 m sehr steile Hänge mit Schneemäulern. Am Bach dann zum Teil recht schwierig über Lawinenboller in der Bachsenke. Möglicherweise ist es auf der rechten Hangseite über dem Bach einfacher. Wir haben da Leute abfahren sehen.


    Der relativ flache Weg den Durabach entlang wird durch eine ca. 60 cm tief im Schnee versenkte steinige Wasserrinne unterbrochen, die bei der Abfahrt fast nicht sichtbar ist. Ich habe sie übersehen und bin voll drübergebrettert. Es ist aber zum Glück weder mir noch den Ski etwas nennenswertes passiert. Empfehlenswerter ist es jedoch dort vorsichtig drüberzusteigen.


    Prognose:


    Bleibt vorerst so.


    Gefahreneinschätzung:


    Früh losgehen empfohlen. Die Lawinengefahr ist hier nicht zu unterschätzen. Heute ist trotz Lawinenwarnstufe 1 von der Unsspitze schon um 10:30 Uhr eine spontan ausgelöste große Gleitschneelawine in Richtung Aufstiegsweg heruntergekommen, hat den Weg aber zum Glück nicht erreicht.


    Bei der Abfahrt zwischen 1700 und 1780 m einige große Schneemäuler an Grashängen, denen wir gerade so ausweichen konnten. Da war zügiges Abfahren angesagt.


    Exposition der Route: Nordost, Südost, Ost, Nord


    Sonstiges:


    Auch hier sind die Parkplätze morgens um 7:30 Uhr schon proppevoll, unter anderem mit vielen Camper-Bussen, die aber im Kleinwalsertal nicht über Nacht stehen dürfen.


    GPX-Track: t200518116_skitour guentlespitze.gpx


    Genug Schnee unter den Brettern


    Die ersten fahren schon ab


    Erster Blick auf die Güntlespitze


    Die Güntlespitze direkt vor uns


    Auf dem sehr steilen Hang unter dem Gipfel


    Skidepot wenige Meter unter dem Gipfel


    Ab"fahrt" über die Lawinenboller im Derrenbachgraben